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Wieder Kritik an Kameras – wieder nicht in Deutschland

Ich bin ein wenig verwundert, wenn ich wiedermals aus dem Ausland kritische Töne zu Kameras im öffentlichen Raum höre:

“We should, as a society, question why we have got it,” said the professor of design policy at Duncan of Jordanstone College of Art and Design in Dundee. “Our civil liberties have been crushed and trampled upon and compressed and this is part of that. […] I think it makes ordinary people feel more secure and I think that’s a sign of the times and of the general paranoia. We think these cameras help but actually the evidence suggests they don’t help at all.”

Später stellt der Betroffene noch fest, dass Kameras allerdings unter speziellen Umständen eine gewisse Wirksamkeit entfalten können. Diese Erkenntnisse sind nichts neues, Kameras sind weder Allheilmittel noch absolut nutzlos. Unreflektiert in breiter Masse eingesetzt sind sie aber – das scheint als Erkenntnis inzwischen gesichert – faktisch nur noch nutzlos.

Was mich wundert, und das möchte ich nicht alleine damit erklären, dass Kameras in GB verstärkt eingesetzt werden, ist dass ich zunehmend aus dem europäischen Ausland kritische Stimmen höre. In Deutschland gibt es darüber nach meinem Empfinden keine echte Diskussion, vielmehr werden die alten Mythen brav weiter gepflegt.

Lesetipp: Umfassende Darstellung von mir zum Thema Kameraüberwachung, mit vielen weiteren Links und Rechtsprechungsübersicht.

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