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Web-Analytics-Datenbanken wachsen immer weiter

Bei Slashdot ist ein interessanter Hinweis zum Volumen von Web-Analyse-Datenbanken zu finden: Alleine das genannte eBay-Volumen mit 6 Peta-Byte oder das Volumen von Facebook mit über 2 Peta-Byte verdeutlicht die Dimensionen um die es geht.

Und neben der damit entstehenden Frage, was Datenschutz auf der Basis eines in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlassenen nationalen Gesetzes hier eigentlich im internationelen Kontext noch bedeuten kann, drängt sich die Frage auf, ob solche Datenberge zur Zeit überhaupt zu bewältigen sind. Oder ob es nicht letztlich im Großen und Ganzen schlicht undurchdringliche Datenmaße ist.

2 Gedanken zu „Web-Analytics-Datenbanken wachsen immer weiter“

  1. Danke für den Hinweis auf den Slashdot-Artikel.

    Den Gedanken, dass irgendwelche Datenmengen die Analysetools und Computer überfordern, sollte man jedoch schnell wieder fallen lassen. Es gibt keine undurchdringlichen Datenmassen, sofern die Daten digital vorliegen. Es gibt keine unbedeutenden Daten, höchstens falsche Schlussfolgerungen aus den Daten oder falsche Fragestellungen, mit denen man an die Daten herangeht.

    Hardware ist billig oder Rechenkapazitäten lassen sich mieten. Die Analyse solcher Datenberge ist inzwischen ein florierendes Geschäft. Es gibt für sowas extra Softwarepakete und ausgebildete Spezialisten.

    Mehr Daten bedeutet hier immer – egal wie peripher die Daten in ihrer Bedeutung einzeln betrachtet erscheinen mögen – mehr Auswertungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Mehr Daten bedeutet heute immer mehr Wissen und mehr Gebrauchs- oder Missbrauchsmöglichkeiten und am Ende mehr Business und mehr Geld.

    1. „Es gibt keine undurchdringlichen Datenmassen“

      Naja, ich sehe da ein bisschen mit der Erfahrung als Datenbankprogrammierer auf den Sachverhalt und erinnere mich gut, wie sich Anforderungen an Tabellenstrukturen im Laufe der Zeit verändern. Sicherlich mehr Hoffnung als Realität ist es, dass ein dicker Teil dieser Petabytes aus einer Zeit stammt, in der heute vorgenommene Chrakterisierungen noch gar nicht existierten und man somit zwar auf Daten sitzt, die aber mitsteigendem Alter kaum nutzt. Wie gesagt: Hoffnung.

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