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Warum denn nicht?

Ich zitiere mal aus einer Meldung des Bundestages:

Friedemann Schindler von Jugendschutz.net kritisierte die Diskussion um die größere Wirksamkeit. „Warum wird nicht einfach schon mal das getan, was möglich ist“, so Schindler. 80 Prozent der Nutzer seien durchschnittliche Nutzer, die sich durch eine Zugangserschwerung vielleicht davon abhalten lassen würden, sich den Zugang anderweitig zu verschaffen.

Ja, warum denn nicht? Mal abgesehen davon, dass der Gesetzgeber nun mal an die Rechtsstaatlichen Grundsätze gebunden ist und eben nicht einfach irgendwas machen kann, behaupte ich einfach mal (F.S. behauptet ja auch nur), dass

  1. 99% der unbedarften Internetnutzer mit dem Thema gar nichts am Hut haben. Wer also von „80%“ spricht, meint am Ende nur die, die ohnehin entsprechende Seite nicht aufrufen,
  2. weit über 90% der Konsumenten solcher Werke keine Webseiten aufrufen, sondern P2P Dienste nutzen.

Eben darum nicht.

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