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Überwachung auf vier Rädern: was technisch möglich ist

Auch in Kraftfahrzeugen wird zunehmend Technik verbaut, die eine erstaunlich umfangreiche Überwachung ermöglicht. Wir wollen kurz zwei Meldungen hierzu herausgreifen – wer weitere Hinweise zu dem Thema hat kann uns gerne eine E-Mail schreiben.

Hacker legt Autos lahm“ (c`t, Ausgabe 8 2010, S. 44)
„Im texanischen Austin hat ein ehemaliger Mitarbeiter eines Autohauses mehr als 100 Fahrzeuge von Kunden über das Internet lahm gelegt. Möglich wurde dies über das sogenannte „Webtech-Plus-System“, eine Technik, die Autohändler in den USA schon länger einsetzen: Kunden, die Finanzierungs- oder Leasingraten nicht pünktlich begleichen, können über eine im Fahrzeug installierte elektronische Wegfahrsparre, die sich per Mobilfunk aktivieren lässt, am Starten des Fahrzeugs gehindert werden. Möglich ist auch das Einschalten der Hupe als „Zahlungserinnerung“. Jim Krueger, Mitbegründer von PayTechnologies, versicherte, dass dies der erste Missbrauch durch „Hacker“ gewesen sei.“

D MOTOR – BMW is watching you“ (DMAX)

„Reporter Andreas Krickl versucht herauszufinden, ob auf den gläsernen Bürger nun auch der gläserne Autofahrer folgt.“

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Autor:
Rechtsanwalt Dr. Sebastian Kraska, externer Datenschutzbeauftragter
Telefon: 089-1891 7360
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E-Mail: email@iitr.de


4 Gedanken zu „Überwachung auf vier Rädern: was technisch möglich ist“

  1. Schöner Artikel.

    Holly Wood hat die Menschen bereits vor Jahren auf sowas vorbereitet.

    In dem Bruce Willis Film Stirb Langsam 4 gibt es eine Szene, in der der der zweite Hauptdarsteller in dem Film dem Notrufpersonal erzählt, er wäre mit seinem Vater in dem Auto, der soeben einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Junge hat gebettelt und gefleht, worauf die Zentrale das Auto für ihn gestartet hat.

  2. Also mein Auto hat ein Navi bei Zielen und dem Menüpunkt „Andere“ werden die letzten 100 Ziele meines Navis gelistet. Man kann diese Liste zwar löschen, aber ich glaube im Alltag wird dies kaum jemand machen. Bewegungsprofile können schon eine ganze Menge über den Fahrer verraten. Es braucht also garnicht so spektakulär zu sein.

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