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EU-Parlament will nutzlose Nackt-Scanner verkaufen

Meldung via Spiegel:

Im Oktober stoppte die EU nach einem Sturm der Entrüstung den Einsatz von Nacktscannern. Dabei standen zu dieser Zeit sechs Geräte schon seit Jahren im Keller des Europaparlaments bereit. Nun will man die nutzlosen Peep-Show-Anlagen loswerden. […] Ein Interessent ist freilich weit und breit nicht in Sicht.

Keine Sorge: Irgendeiner wird sich schon finden.

Hinweis: Zum Thema hier der Sammelartikel

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Terrahertz-Scanner weiter aktuell

Zuerstmal: Auch wenn „Nacktscanner“ sich als Schlagzeile besser vermarktet: Die Dingaer haben auch einen vernünftigen Namen. Weiterhin weise ich nur der Vollständigkeit halber darauf hin, dass entgegen aller Dementis im Hintergrund weiterhin an dem Thema auf höchster Ebene gearbeitet wird. Infos dazu:

Dringender finde ich da die Meldung, dass die Online-Durchsuchung nun auch noch EU-weit betrieben werden soll, dazu Infos hier bei Heise. Mal ganz polemisch die Frage, ob man nicht den EU-Trojaner auch als Nacktscanner bezeichnen könnte…

Früher zum Thema:

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FR auf Telepolis zu „Nackscannern“

Erst jetzt stolpere ich über einen TP-Artikel zu „Nacktscannern“, der versucht den FInger in die Wunde zu legen. F.R. meint dort, die so genannten Nackscanner seien gar nicht so tragisch, denn:

Aber jetzt, wo ein Sicherheitsarbeiter ein unscharfes Bild vom nackten Körper erhält und der gläserne Bürger zum nackten Passagier wird, beginnt man sich zu genieren. Am Strand, in der Sauna, im Internet und auch sonst ist das Zeigen des nackten oder fast nackten Körpers kein Problem, sondern gerne schon einmal Pflicht, Vergnügen und Selbstverständlichkeit.

Nun mag das stimmen, aber vor allem ist es eines: Freiwillig. Das Argument, die vermeintliche Abwägung, läuft daher fehlt. Der unfreiwillige Blick auf die Unterwäsche, für manche Menschen die schon von berufswegen regelmässig fliegen dann Alltag, kann nicht damit rechtfertigt werden, dass eine zahlenmässig unbestimmte Zahl von Menschen sich im Internet vielleicht gehen lässt – oder Mancheiner sich am Strand (fast) nackt macht. Das ist keine Abwägung, auch wenn sie so genannt wird, sondern ein Taschenspielertrick.

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Ganzkörperscanner in der Diskussion (Update)

Bereits im März 2008 habe ich auf so genannte Terrahetz-Scanner hingewiesen. Anfang Oktober 2008 habe ich darauf hingewiesen, dass durchsickert, dass die EU-Kommission aggressiv darauf hinarbeitet, diese Scanner in Europa zu forcieren. Etwa seit gestern hat das Thema nun die Mainstream-Medien erfasst. Ich spare mir nun weitere Ausführungen und gebe noch ein paar Links zum recherchieren:

Ich möchte aber drei Dinge anmerken: Zum einen sollte man nicht überrascht sein, dass die EU-Parlamentarier so strikt dagegen sind – die sind ausgesprochene Vielflieger. Allerdings werden die wenig mitzubestimmen haben, je nachdem welcher Weg eingeschlagen wird auf EU-Ebene.

Weiterhin ist es gut, dass es nun in die Tagespresse kommt, man beachte aber, wie früh hier (und in anderen Blogs!) das Thema schon angesprochen wurde. Jeder sollte dies als Hinweis nehmen, sich auch (aber nicht nur!) über Blogs zu informieren, erfahrungsgemäß werden hier solche Themen zur Zeit sehr viel früher thematisiert. Sicherlich war es aber auch ein Fehler, dass bisher nur von „Terrahertz-Scannern“ die Rede war – sowas wie „Nacktscanner“ erreicht natürlich Öffentlichkeit und Politiker schneller 😉

Als letztes möchte ich dazu raten, den obigen zweiten Link (Thema EU-Kommission) zu lesen, auch wenn der verlinkte Text in Englisch gehalten ist. Es ist sehr Eindrucksvoll.

Update: Jedenfalls in Deutschland lehnt die Regierung den Einsatz der Scanner ab, so u.a. bei SPON zu lesen.

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Terrahertz-Kamera sieht aus der Entfernung durch Kleidung

Vor ein paar Jahren wurden die ersten Geräte mit Backscatter-Röntgentechnik vorgestellt, die es ermöglichen, bei der Personenkontrolle durch die Kleidung hindurchzuschauen, um versteckte Gegenstände wie Waffen zu entdecken. Unmut erregten die Durchleuchtungsgeräte, die mittlerweile an einigen Flughäfen installiert wurden, weil das Bedienungspersonal die Menschen nackt sieht, auch wenn es sich um ein verschwommenes Bild handelt. Eine britische Firma hat nun eine Kamera vorgestellt, die mit Terahertz-Strahlung arbeitet und mit der sich über eine Entfernung bis zu 25 Meter unter die Kleidung der Menschen schauen lässt.

Da die Terahertz-Strahlung von festen Gegenständen je nach Material unterschiedlich ist, werden der menschliche Körper, Metall oder Plastik jeweils anders dargestellt. Im Prinzip könne man auch Kokain von Mehl unterscheiden und nicht nur durch Kleidung, sondern auch durch Wände durchsehen. Der Vorteil der Kamera gegenüber den herkömmlichen Scannern ist nicht nur ihre größere Reichweite, sondern sie liefert Bilder auch von sich bewegenden Menschen. Angeboten wird die Kamera auch zur Kontrolle von Menschenmengen auf Plätzen oder in Flughäfen, Einkaufszentren oder Stadien.

Da die Beobachtung aus der Ferne und möglicherweise auch versteckt geschieht, dürften die Kameras, sollten sie in öffentlichen Räumen eingeführt werden, erneut eine Diskussion über den Schutz der Privatsphäre hervorrufen. Vielen wird es nicht gefallen, wie auch immer verschwommen virtuell ausgezogen und nackt von fremden Menschen betrachtet zu werden. (Quelle: Heise)