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Die Neuregelungen zum Scoring durch die Datenschutz Novelle vom 1.4.2010

Wie bereits in einem anderen Beitrag behandelt wurde das Bundesdatenschutzgesetz („BDSG“) nach der Novelle vom 1.9.2009 zum 1.4.2010 in maßgeblichen Teilen erneut geändert. Ein großer Teil der Änderung bezieht sich auf Scoringverfahren. Welche Änderungen im BDSG seitdem verankert sind und was dies für die Unternehmen bedeutet, soll im Folgenden behandelt werden.

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Hunderttausende Kreditkarten werden getauscht

Nur kurz zwei Links zur Tagesschau zum Thema Kreditkartentausch. Betroffen sind wohl alle Nutzer, die in den letzten drei Monaten in Spanien ihre Kreditkarte genutzt haben:

Nochmals der Hinweis: Ich halte es so, dass ich einmal jährlich meine bisherige Karte sperren lasse und mir eine neue ausstellen lasse, mit neuer Nummer. Man ist zwar bei meinem Kreditinsittut jedes Mal wenig begeistert, aber ich fühle mich wohler und letztlich geht es recht schnell. Die Vorstellung, in der heutigen Zeit länger als 12 Monate die gleiche Nummer zu haben, behagt mir einfach nicht.

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Bei Kartenzahlung jetzt Schufa-Bezug?

Ich habe heute (notgedrungen) gleich mit zwei guten Vorsätzen gebrochen, die ich recht lange durchgehalten habe: Ich war in einem dieser riesigen Supermärkte einkaufen und wollte mit Karte (Maestro, nicht Kreditkarte) bezahlen. Ich staunte nicht schlecht, als mir dann für meine 3 Artikel ein Zettel zur Unterschrift vorgelegt wurde, der gut und gerne zwei mal der Länge meiner rechten Hand entsprochen hat.

Auch wenn man hinter mir mit den Augen rollt in der Schlange an der Kasse: ich lese immer alles, bevor ich es unterschreibe. Insofern bin ich fasziniert, was da alles drauf steht, in das man einwilligen soll. U.a. die Einwilligung in einen Datenabgleich zwecks Adresserkundung mit der Schufa, sollte nicht eingelöst werden. Ich bin dann kurzerhand umgestiegen auf eine Zahlung mit Kreditkarte – da gibt es keine Besinnungsaufsätze auf dem Kassenzettel (weil die Kreditkartenfirma für die Einlösung garantiert).

Mein Rat daher nochmals eindringlich: Immer genau lesen, was man da unterschreibt. Wenn jetzt schon die Schufa zum Standard-Werkzeug wird, selbst bei einer Kartenzahlung über 20 Euro an der Kasse im Supermarkt, sollte es auch den unbefangenen Bürgern reichen. Selbst diejenigen, die meinen, dass das ja nur greift, wenn nicht eingelöst wird: Es kann verschiedene Gründe haben, warum eine Zahlung nicht eingelöst wird. Und die zuletzt bekannt gewordene schwere Fehlerhaftigkeit der Datenbestände bei Auskunfteien sollte generell zu Mißtrauen gegenüber solchen Praktiken führen. Jedenfalls muss man sich nicht sehenden Auges in das Risiko solcher Fehler begeben.

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Aktuelles zur Biometrie

Bei Heise ist aktuelles zum Thema Biometrie zu finden, was aufhorchen lässt:

Auf der derzeit in Berlin stattfindenden omnicard legte der für „IT-Großsysteme und Biometrie“ zuständige Abteilungsleiter in der EU-Generaldirektion Justiz und Inneres, Frank Paul, ein flammendes Plädoyer für die flächendeckende Ausweitung biometrischer Identifizierungsanwendungen ab. […]

Bei den biometrischen Reisepässen habe Deutschland eine „erfreuliche Vorreiterrolle“ gespielt […] Zugleich kritisierte Paul, dass Deutschland das einzige Land in der Gemeinschaft sei, „das sich entschlossen hat, die Biometriedaten nicht in eine zentralisierte nationale Datenbank einzustellen“. Dabei sei „allen Beteiligten klar, dass hier Sicherheitslücken bestehen“, denn die Fingerabdrücke würden nur im Reisepass abgespeichert und „es gibt keine Abfrage, ob nicht schon jemand mit denselben Fingerabdrücken unter anderem Namen einen Reisepass beantragt hat“. […]

Als weiteres Einsatzfeld, „die biometrisch gestützte elektronische Identität einzusetzen“, peilt der EU-Beamte den Zahlungsverkehr an, „weil der Kreditkartenbetrug ein immer drängenderes Problem werden wird“.

Nur kurz erneut der Hinweis an alle technikgläubigen: Wir können heute längst „Kopien“ von Fingerabdrücken anfertigen. Ähnliches beim Iris-Scan ist absehbar, die biometrische Erfassung von Gesichtszügen steckt dagegen bestenfalls in den Kinderschuhen. Ob sich wirklich mehr Sicherheit erreichen lässt ist dabei erstmal eine Frage, dass sich mehr Potential für Identitäts-Betrügereien ergibt ist aber eine Tatsache.

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Nicht nur Skimming: Computerkriminalität im Alltag

Es war dieser Woche schon in der Presse:

Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) kam es im Jahr 2008 in Deutschland zu einem massiven Anstieg der Manipulationen von Geldautomaten. Rund 2400 Angriffe auf Geldautomaten hat das BKA 2008 verzeichnet, während es 2007 noch 1349 waren. Dabei waren allerdings nur 809 verschiedene Geldautomaten das Ziel der sogenannten Skimming-Attacken.

Wenn man hier im Blog in die Kommentare blickt, erkennt man schnell, wie dummdreist bis naiv mancher Konsument bis heute ist. Grund genug das Thema kurz aufzugreifen.

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Zwei Links: Panikmache und Google Analytics

Inhaltlich berechtigt, aber weder neu, noch nur ein Problem von Kreditkarten: Der Bericht von SPON zum Thema Outsourcing bei Kreditkarten.

Heise berichtet, dass der NRW Landtag auf den Einsatz von Google Analytics ab sofort verzichtet. Das ist zwar schön, doch leider wird auch diesmal die Diskussion zu stark vernachlässigt, ob nun eine IP personenbezogen ist oder nicht (was hier ja offensichtlich bejaht wird).

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Zwei Links: Panikmache und Google Analytics

Inhaltlich berechtigt, aber weder neu, noch nur ein Problem von Kreditkarten: Der Bericht von SPON zum Thema Outsourcing bei Kreditkarten.

Heise berichtet, dass der NRW Landtag auf den Einsatz von Google Analytics ab sofort verzichtet. Das ist zwar schön, doch leider wird auch diesmal die Diskussion zu stark vernachlässigt, ob nun eine IP personenbezogen ist oder nicht (was hier ja offensichtlich bejaht wird).