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Die Datenwoche im Datenschutz (KW07 2019)

[IITR – 17.2.19] Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (>>> Löschen oder Anonymisieren? >>> Smart TVs belauschen Nutzer >>>DSGVO, EU-Urheberrecht und der Ruin der Digitalwirtschaft >>> Hohes Bußgeld wegen offenem Mail-Verteiler >>> Deutsche zweifeln an Kompetenz der Bundesregierung >>> Anonymisierung von Daten in Datenbanken >>> Kampf um den gläsernen Autofahrer).

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Vermischtes aus aller Welt

Wie immer ein paar Hinweise auf internationale News – hier könn(t)en sich Trends für Deutschland erkennen lassen:

  1. Die Daily Mail berichtet, dass in London zwar sehr viele Kameras hängen – aufgrund von Sparzwängen aber immer seltener auch ausreichend Menschen zur Kontrolle vor den Monitoren sitzen. Damit wird natürlich die Kritik genährt, dass Kameras letztlich bestenfalls zur Aufklärung stattgefundener Verbrechen beitragen können – aber sie eben nicht verhindern können.
  2. ORF berichtet, dass in Österreich Klagen gegen sp genannte Personensuchmaschinen geplant sind.
  3. Yahoo möchte, so wird berichtet, IPs nach 90 Tagen anonymisieren.
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Gute eigene Web-Statistiken

Da ich Google-Analytics ablehne, werde ich regelmässig gefragt, wie man denn meiner Meinung nach gute und bezahlbare Statistiken erhalten soll. Heute verweise ich auf eine andere Lösung: Durch Zufall habe ich entdeckt, dass phpMyVisitors unter neuem Namen weiterentwickelt wird – es nennt sich nun Piwik. Mit Piwik kann man Statistiken zu seiner Seite führen, ähnlich zu GoogleAnalytics. Dabei ist es problemlos möglich, Piwik zentral zu installieren und alle Seiten diese zentrale Installation nutzen zu lassen – so wie man es von GoogleAnalytics kennt. Allerdings mit dem Unterschied, dass die IPs der eigenen Benutzer nicht an Dritte übertragen werden.

Piwik ist hier zu finden, die beeindruckende Online-Demo gibt es hier. Zwar erfasst Piwiki noch die IP der User, doch wird bereits diskutiert, dies zu ändern (hier zu lesen), wobei erstmal der übliche Unsinn verklärt wird (IP ist unbedingt nötig). Dort wird aber bereits ein Plugin zum Anonymiseren angeboten, ich selbst denke, dass es problemlos möglich ist, die IPs durch Hash-Werte zu ersetzen. Für WordPress gibt es übrigens ein Plugin.

Fazit: Auf jeden Fall eine schöne Idee, wenn man eine oder mehrere Webseiten hat und zentral darüber Statistiken führen will. Zwar bleibt der Haken, dass die IPs der User noch erfasst werden, doch immerhin bleiben sie beim jeweiligen Webmaster und werden nicht an Dritte übermittelt. Für mich momentan ein guter Weg, zumal abzusehen ist, dass daran gearbeitet wird, die Anonymisieren ganz zu ermöglichen.

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News zum Datenschutz (12/2008)

Wieder gesammlte News rund um den Datenschutz, diesmal mit: Gerling, der Telekom, der finnischen Polizei und munterem Austausch biometrischer Daten in GB.

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IPs anonymisieren in der Praxis

Icon - Server und IDZunehmend setzt sich die Ansicht durch, dass IPs als personenbezogenes Datum zu sehen sind – dazu früher hier. Die ältere Ansicht, eine IP sei ein „relativ personenbezogenes Datum“ ist schon lange nicht mehr h.M., absehbar, dass in naher Zukunft die ohnehin schon überwiegend vertretene Meinung der anderen Seite bald beherrschend ist.

Damit ergeben sich für Webmaster ganz praktische Probleme: Wie speichert man denn keine IPs bzw. wie anonymisiert man diese?

Update: Aus aktuellem Anlaß habe ich den Artikel nochmals „nach oben“ geholt.

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Artikel 29-Gruppe bereitet Report zur Speicherung von Suchanfragen vor

Icon - DotChartIm April wird die Artikel 29-Gruppe der europäischen Datenschutzbeauftragten einen Report zur Speicherung von Suchanfragen bei Suchmaschinen vorlegen. Dies berichtet die International Herald Tribune.

Nachdem die Gruppe Google im Mai vergangenen Jahres darauf hingewiesen hatte, dass die damals praktizierte Speicherung von Suchanfragen für einen Zeitraum von 2 Jahren europäisches Datenschutzrecht verletzen könnte, hatte Google begonnen, die Daten nach 18 Monaten zu anonymisieren. Andere Suchmaschinenanbieter zogen nach.

Peter Schaar, Vorsitzender der Gruppe, sagte, eine solch lange Speicherung sei hochproblematisch. Der Report wurde nach einem zweitägigen Arbeitstreffen in dieser Woche angekündigt. Konsens sei, dass die Anbieter Änderungen vornehmen müssen, der Report solle dies genauer ausführen, so Hans Tischler, Sprecher der Gruppe. (Quelle: Datenschutzbüro)