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Streiks gegen Netzsperren: Ich nehme nicht teil.

Ohne Polemik: Via Spreeblick werde ich darauf aufmerksam, dass es wohl eine “Streikwelle” als Zeichen gegen die heute beschlossenen “Netzsperren” gibt. Zwar muss es noch in den Bundestag, aber man darf sich wieder auf ein Abnicken einstellen.

Ich möchte an dem Streik – auch wenn ich die Idee nett finde – nicht teilnehmen, denn ich denke, in der Zeit jetzt brauchen wir vor allem Kommunikation und Diskussion, und gerade nicht das freiwillige Abschalten wichtiger Diskussionsplattformen.

Zu viele Menschen da draußen glauben, dass die Sperren sinnvoll und gut sind, zu viele Menschen verstehen unsere Kritik nicht. Wir sollten dafür sorgen, es denen begreiflich zu machen – und nicht auch noch freiwillig das Feld räumen, nicht einmal im Rahmen einer Aktion. Dies sicherlich auch unter dem Blickwinkel, dass die Presse die Blogs nutzt, um die andere Meinung zu sehen.

7 Gedanken zu „Streiks gegen Netzsperren: Ich nehme nicht teil.“

  1. Es ist eh alles vergebens. Wir gehen im Blödsinn unter, weil wir von Idioten und Populisten regiert werden. Der Niedergang ist unaufhaltsam. Seien wir froh, dass wir nicht ewig leben.

  2. Öhm, habe ich das nicht richtig gelesen auf Spreeblick?

    Ich habe die Aktion mehr als Demonstration und „Flagge zeigen“ verstanden, denn als Streikaufruf.

    War aber auch schon spät gestern…

  3. Sich online an einer Protestaktion gegen Netzsperren zu beteiligen heißt ja nicht zwangsläufig, das Feld zu räumen. Es ist aus meiner Sicht lediglich eine zusätzliche Möglichkeit, seine Stimme zu erheben und bekannt zu geben, dass man mit der Vorgehensweise der Regierung nicht einverstanden ist.

    Parallel dazu hat man zig weitere Möglichkeiten, sich zu artikulieren, um seinen Standpunkt darzulegen, angefangen mit Diskussionen im privaten Umfeld.

  4. Nein – aufgeben kommt nicht in Frage! Aktionen müssen gebündelt werden und via Internet so breit gestreut werden, dass die Massenmedien nicht mehr um differenzierte Berichterstattung herumkommen. Wesentlicher Punkt: Aufklärung für die breite Masse ist notwendig, damits kann jede/r im eigenen Bekanntenkreis anfangen.

  5. Wenn man aufgegeben hat, ist der Niedergang unaufhaltsam. Solange noch Widerstand da ist, kann alles noch aufgehalten werden.

    Und derjenige der jetzt aufgibt, hat (wenn die Situation schief geht und weiter aus dem Ruder läuft) in ein paar Jahren seinen Kundern und Enkeln zu erklären warum er aufgegeben hat.

  6. Geh mir weg mit den Kindern und Enkeln, mit dem Spruch ist die RAF auf ihre Mördertournee gegangen.

    Ich finde die Spreeblick Aktion dämlich. Erstens weil der Besucher der Seite erstmal gar nicht sieht wofür oder wogegen eigentlich gestreikt wird. Die Erbauer scheinen 20″ Bildschirme zu besitzen und genug Rechenpower das deren PC nicht 20 sec. brauch um den Flashmüll zu laden. Zweitens schließe ich mich ganz opportunistisch dem Autor des Beitrages an.

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