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Kriminelle missbrauchen vermehrt harmlose Webseiten für Angriffe auf Anwender

Dass Viren und Würmer auch über präparierte Webseiten durch Lücken im Browser auf einen Windows-PC gelangen können, dürfte sich langsam herumgesprochen haben. In den vergangenen Jahren musste man für derartige, auch Drive-by-Downloads genannte Infektionen noch mehr oder minder dubiose Seiten aufrufen. Vielfach lautete der Ratschlag, dass sich Infektionen verhindern ließen, wenn man nur bekannte oder vertrauenswürdige Seiten ansurft.

Damit ist es nun vorbei, unter anderem zeigte sich schon bei den größeren Angriffen auf Anwender im Sommer 2007, dass auch der Besuch von Touristik-, Immobilien und Shop-Seiten gefährlich sein kann, wenn man mit einem löchrigen Browser unterwegs ist. Zuletzt gab es Anfang Januar 2008 eine größer angelegte Attacke, bei der sogar gehackte Server von US-Behörden und Universitäten für das Verteilen von Malware missbraucht wurden. Der Vorteil liegt laut Websense für die Kriminellen auf der Hand: Die Seiten besitzen meist eine gewisse Reputation und eine ausreichende Zahl von Stammnutzern.

Quelle: Heise

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Safer surfen mit dem FireFox II (Update)

Nach meinem ersten Artikel zum sicheren Surfen folgt hier nun der zweite und (zumindest vorerst) letzte Artikel zu diesem Thema. Hier werden einige nützliche FireFox Erweiterungen zum Thema Sicherheit und Browsen vorgestellt. Und keine Sorge: Es sind nicht die “üblichen Verdächtigen”, die man schon kennt.

Update: Ich habe die Liste nach dem Erscheinen von FireFox3 am 18.6.08 aktualisiert und markiert, welche Plugins zur Zeit nur für den FF2 zur Verfügung stehen. Es ist damit zu rechnen, dass die fehlenden bald aktualisiert werden, ich werde die Liste daher regelmässig überarbeiten.

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Safer Surfen mit dem Firefox (Update)

Ich habe bereits mehrere Beiträge zur sicheren Nutzung des Firefox geschrieben. Nun werde ich diese Beiträge zusammenfassen, um in einem Rundumschlag kurz Tipps zu geben, was man beachten sollte.

Private Daten löschen

Ihr solltet beim Beenden der Browser immer alle gesammelten Daten löschen lassen. Alles andere macht heute keinen Sinn mehr. Am besten den Firefox nutzen und unter Extras > Einstellungen > Datenschutz die Option “Private Daten löschen wenn Firefox beendet wird” aktivieren. Lasst dabei alles löschen, auch Cookies.

Passwörter speichern

Wen das ständige einloggen nervt, der lässt unter “Sicherheit” die eingegebenen Passwörter speichern, sichert die aber mit der darunter angegebenen Option ein “Masterpasswort” anzugeben. Niemals Passwörter ohne so ein Masterpasswort vom Browser sichern lassen.

Javascripts abschalten

Installiert das “Noscript-Addon“, verbietet allgemein das ausführen von Javascript und erlaubt wirklich nur noch den gewünschten Seiten die Javascripte.

Flash-Cookies im Griff

Flash-Cookies sind schwer zu finden und verstecken sich gerne, ohne dass man sie bemerkt. Mit dem AddOn „BetterPrivacy“ hat man die Flash-Cookies im Griff.

Feindbild Google

Die grosse Suchmaschine entwickelt sich mehr und mehr für mich zum Sorgenkind. Installiert das Google-Customization-Addon, um eure Daten zu sichern. Ausserdem das spezielle Addon zu Analytics.

Werbung

Zu guter letzt das AdBlockPlus Plugin installieren um Werbung rauszuwerfen. Warum? Weil die meisten hier gerne personenbezogene Daten an Dritte übermitteln. Eine aktuelle Filterliste für AdBlockPlus gibt es kostenlos hier.

Das wars schon, damit wird ein Minimum an Sicherheit gewährleistet.

Update: Die hier genannten Updates sind alle sowohl für den FireFox2 als auch für den FireFox3 vorhanden und funktionieren tadellos.

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Zahl der Kontenabfragen im Jahr 2007 auf fast 100.000 gestiegen

Heise berichtet:

Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind die Abrufe von Bankkonten der Bundesbürger für die Steuerfahndung und die Strafverfolgung im vergangenen Jahr um 15 Prozent im Vergleich zu 2006 nach oben geklettert. In insgesamt 93.560 Fällen sollen Behörden die Kontostammdaten abgefragt haben, berichtet die Tageszeitung Die Welt. […]

Sehr häufig nahmen dem Bericht zufolge Staatsanwaltschaften Einblick in die Geldgeschäfte. Sie sollen in 18.002 Fällen Kontendaten abgerufen haben. Das sei ein Anstieg um etwa 40 Prozent. Insgesamt sollen sich aber wie im Vorjahr die Polizeibehörden am stärksten über Kontenbewegungen informiert haben. Sie steigerten ihre Abfragen um 13 Prozent auf 54.111. Auch die Finanzbehörden legte bei der Verfolgung von Steuerhinterziehungen um gut zehn Prozent zu und rief die Stammdaten in 13.061 Fällen ab.

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Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen mit Namensnennung

Die Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen im Internet, bei voller namentlicher Nennung der Rechtsanwälte, verletzt die Rechtsanwälte grundsätzlich weder in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht noch in ihrem Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb. (OLG Hamm – AZ: 4 U 132/07)

Es ist aber auf den Einzelfall abzustellen, wie auch MIR ausdrücklich festhält:

Die bloße – ungeschwärzte – Namensnennung eines Prozessvertreters im Rahmen einer Internetveröffentlichung von Gerichtsurteilen gestaltet sich grundsätzlich neutral. Auch wenn die Namensnennung im konkreten Fall überflüssig ist, um über das zu Grunde liegende Verfahren zu berichten, liegt jedenfalls dann eine lediglich beiläufige und geringfügige Beeinträchtigung der namentliche Benannten vor, wenn wahre Tatsachen mitgeteilt werden und sich die Namensnennung weder als ehrenrührig darstellt noch der Vorwurf eines fehlerhaften, verwerflichen oder sonst missbräuchlichen Verhaltens enthalten ist. Allein die Tatsache, dass die namentlich Benannten auf der „Verliererseite“ stehen genügt nicht.

Ein Blick in das Urteil offenbahrt aber auch, dass der Eingriff derart gering ist, dass zwar im Einzelfall abgewägt werden muss, aber grundsätzlich davon auszugehen ist, dass eine Veröffentlichung kein Problem darstellen wird. Das Gericht dazu im Urteil:

Bei den veröffentlichten Urteilen und dem Schriftsatzes handelte es sich nämlich gerade um die Mitteilung wahrer Tatsachen, die sich jedenfalls in Bezug auf die Kläger jedenfalls nicht als ehrenrührig darstellte. Ihnen gegenüber wurde durch die Nennung ihrer Namen und Daten überhaupt kein Vorwurf eines fehlerhaften, verwerflichen oder sonst missbräuchlichen
Verhaltens erhoben. Der zugehörige Bericht über die diesbezüglichen „Wettbewerbsprozesse
unter Tintenhändlern“ und die erwähnten Täuschungsvorwürfe betrafen allein die Mandantschaft, weder direkt noch mittelbar daneben die Anwälte. Der weitere Umstand, dass die Anwälte möglicherweise mit als Verlierer dastehen, was ihrer Reputation aus Sicht Dritter nicht unbedingt förderlich sein mag, ist im Übrigen nichts Ungewöhnliches und Ehrenrühriges, zumal in Anwaltsprozessen in Zivilsachen immer 50 % der Parteien, vertreten durch ihre Anwälte, verlieren und ein verlorener Prozess nicht gleichzeitig auch eine Bloßstellung oder Diffamierung des Anwalts bedeutet.

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RFID als Streitfall

RFID Chips werden zunehmend zum Streitfall, nun auch im Bundestag. Gleich wie man dazu steht muss dem beobachter auffallen, wie unbekümmert die aktuellen Regierungsparteien an das Thema herangehen. Dazu nur die Abgeordnete Philipp von der CDU:

Auf Seiten der Koalition warnte Beatrix Philipp (CDU) davor Ängste „mit fern liegenden Szenarien zu schüren oder gar ‚Orwellsche Bilder‘ heraufzubeschwören“

Fakt ist, dass sich mit RFID-Chips sehr gut Bewegungsmuster und Kaufverhalten bis ins letzte Detail konotrollieren lassen. Sorge macht vor allem, wie von „fern liegenden Szenarios“ gesprochen wird. Nur weil etwas „Fern liegt“ ist es noch lange nicht abwegig – und meistens nur eine Frage der Zeit. Unsere Politiker wären gut daran bemessen, wieder nachhaltige und langfrisitge Politik zu betreiben. Ein Merkmal einer solchen Politik ist auch, dass es ein Kriterium „fern liegend“ nicht mehr geben kann.

Es gilt, sich kritisch dem Thema zu stellen. Dazu Informationen bei Heise und beim ULD.

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Anleitung zum Filtern von Spam mails

Ich biete hier ein kostenloses (und zugegeben etwas älteres) Tutorial von mir zum Thema „Mail-Filterung“ an. Ich beschreibe in dem Tutorial, wie man mit zwei kostenlosen Opensource-Tools seine Mails von Spam befreien kann.

Anleitung: Spam-Mails filtern

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Keine Telefonwerbung ohne Einwilligung

Immer noch verbreitet ist die Auffassung, man könne hemmungslos via Telefon werben. Dem ist nicht so, nicht zuletzt auch aus Datenschutzrechtlichen Gründen. Eine kurze Zusammenstellung der interessantesten Urteile.

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