Veröffentlicht am Kategorien Praxis - Für Betroffene

Outlook-Passwort? Nicht sicher.

Momentan fangen selbst die notorischen Verschlüsselungsverweigerer an, ihre daten zu sichern. Mich erreichte in dem Zusammenhang eine Anfrage, ob eine „verschlüsselung“ des Outlook-Ordners ausreichend ist oder mehr Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Ein kurzer Hinweis, nur zu Outlook: Jedenfalls bis Outlook 2003 weiss ich, dass es eine kostenlose (und unzählige kostenpflichtige) Lösung gibt, das Passwort schnell und einfach herauszufinden. Bei der kostenlosen ist es der Witz, dass sogar mehrere mögliche Passwörter zurückgegeben werden, es gibt also bei der Nutzung eines Passwortes nicht nur einen, sondern mehrere Angriffspunkte. Ob das bei späteren Outlook-Versionen ebenfalls der Fall ist weiss ich nicht und kann momentan auch nicht danach sehen. Aufgrund des §202c StGB kann ich hier leider weder den Namen des Programms nennen noch verlinke ich es. Nachfragen zwecklos.

Als allgemeiner Hinweis: Der Schutz eines Mailprogramms mit einem Passwort kann den EInsatz von echten Verschlüsselungstools niemals ersetzen. Beides hat auch verschiedene Schutzrichtungen: Ersteres ist nur ein lokaler Zugriffsschutz, letzteres schützt die Kommunikation insgesamt.

Hinweis: Bei der Tagesschau gibt es allgemeine Tipps, wie man sich schützt, ich erinnere nochmal an meine 10 Gebote.

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