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Nutzung von Verbindungsdaten durch Polizei steigt stark an

Die Nutzung von Verbindungsdaten durch die Polizei ist stark angestiegen; dies ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (MPI), über die die taz berichtet. Zwischen 2000 und 2005 habe sich die Nutzung von Verbindungsdaten durch die Polizei verachtfacht, wird aus der Studie zitiert. Zudem würden Verbindungsdatenabfragen in der Praxis häufig nicht als letztes Mittel eingesetzt, sondern oft zu Beginn der Ermittlungen eingesetzt.

Dem Direktor des MPI, Hans-Jörg Albrecht zufolge, seien Verbindungsdatenabfragen sehr gut geeignet, um „Beziehungen zu identifizieren“, weshalb sie allerdings auch ein „hohes Überwachungspotenzial“ mit sich bringen. (Quelle: Datenschutzbüro)

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