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Meldungen rund um Pässe und Datenweitergabe

Es gab in der vergangenen Woche eine Reihe von Meldungen rund um das Thema (biometrische) Pässe und Daten-Weitergabe, die ich hier kurz zusammenfassen möchte:

  1. Unter dem Aktenzeichen 2 BvR 637/09 prüft das Bundesverfassungsgericht zurzeit die Verfassungsbeschwerde zweier Juristen gegen die Weitergabe persönlicher Informationen über Deutsche an das Ausland. Details bei Daten-Speicherung.de sowie bei Heise
  2. Bemerkenswert ist der Hinweis – ebenfalls via Daten-Speicherung.de – dass “hinter verschlossenen Türen” ein Abkommen ausgehandelt wurde, das u.a. Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten der USA Zugriff auf gespeicherte biometrische Daten bei deutschen Behörden ermöglichen soll
  3. Schweizer Tagesanzeiger und Heise berichten, dass in der Schweiz festgestellt wurde, dass die Datenübertragung zwischen ePass und Lesegerät “mitgehört” werden konnte, dabei sollen Entfernungen bis zu 25 Metern problemlos möglich sein zwischen Opfer und “Lauscher”. Interessant ist dabei der Hinweis, dass angeblich auch ein Zugriff auf die Daten via Stromnetz (mittelbar über die Lesegeräte) möglich sein soll.
  4. Passend zur vorherigen Meldung: In Großbritannien soll die Erfassung der für die Ausweise notwendigen Daten durch Privatunternehmen stattfinden.

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