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Meldung von der Norisbank.

Endlich gibt es eine Rückmeldung von der Norisbank auf meine Anfrage. Leider verheisst die nichts gutes, ich habe den Verdacht (also die Vermutung, ohne Beleg!), dass man dort einen kleinen Fehler gemacht hat.

So wird mir mitgeteilt, dass ich dort einmal ein Antragsformular ausgefüllt habe. Nach einigem Überlegen und wühlen in meinen Unterlagen kann ich das jetzt soagr bestätigen: Ich hatte dort auf der Webseite etwas ausgefüllt: Im dritten Quartal 2007 habe ich bei mehreren Banken getestet, wie das Eröffnen von Konten via Online-Auftrag abläuft. Dabei habe ich bei der Norisbank (was heute noch geht) ein Formular genutzt, an dessen Ende eine PDF Datei steht, die man dann abschicken soll (was von mir von Anfang an nicht geplant war). Erst in der PDF Datei stehen nämlich für mich übersichtlich die AGB etc., so dass ich diesen Weg regelmässig ging um den endgültigen Auftrag in der Hand zu haben, ohne ihn jemals abschicken zu wollen.

Ich habe (und hatte) bis heute den Eindruck, dass eine Speicherung von Daten (abgesehen von der Erzeugung der PDF-Datei) nicht stattfindet. Eine vorherige Belehrung sehe ich nicht, in den Dtaenschutzbestimmungen gibt es keinen entsprechenden Hinweis und in den AGB finde ich ebenfalls nichts. Dennoch scheint es so, als würden die Daten, auf deren Eingabe die Erzeugung des endgültigen PDFs basieren, zur Bildung einer „Interessentendatenbank“ genutzt.

Wäre natürlich heftig, zumal man sich fragen muss, ob noch andere Banken die (vermeintlich) unverbindlichen Formular-Eingaben zur Begründung von Datensätzen nutzen. Ich habe nun endlich eine Telefonnummer des DSB der Norisbank und werde Montag anrufen um nachzufragen.

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10 Gedanken zu „Meldung von der Norisbank.“

  1. Es wäre wohl auch ratsam nachzufragen, ob es Scoring-Unternehmen mitgeteilt wurde, dass jemand sich unverbindlich über eine Kontoeröffnung informierte.

  2. Es wurde angeblich nichts an Dritte mitgeteilt, was ich auch glaube, da erst im Antrag die entsprechende Klausel vermerkt ist. Ich gehe davon aus, dass hier schlicht ungeschickt ein Fehler gemacht wurde, daher gibt es jetzt keine großen Vorwürfe oder TamTam von mir, sondern ich rufe erstmal an und rede mit dem DSB dort. Dann mal sehen, wie der reagiert.

  3. Immerhin hast Du schon mal eine Info bekommen. Ich habe geschlagene 4 Jahre gebraucht um die Norris-Bank davon zu überzeugen mir keine Werbung mehr zu schicken. Die Jungs können sich prima tot stellen.

  4. @3:

    1) Ist ja wohl eine klasse Web-Adresse
    2) Ob die Kunden wohl in die Weitergabe eingewilligt haben?

    Ich habe es mal an den zuständigen Datenschutzbeauftragten (Niedersachsen, da Standort angeblich Hannover ist) zur Prüfung weitergegeben.

  5. Selbiges bei mir mit der Versicherung Cosmos Direct: Ich habe nie eine Versicherung abgeschlossen, sondern nur einmal meine Daten eingegeben, um einen Antrag im PDF Format zu bekommen. Seitdem liege ich wohl auch in einer Interessendatenbank…

  6. @3, @5: Anzeige zum Verkauf der Kundendaten

    Die Anzeige wurde zwischenzeitlich gelöscht, dafür bin ich nicht verantwortlich, denn ich habe den Betreiber der Seite bewusst nicht angeschrieben. Hintergrund: Wenn so eine Anzeige einmal gelöscht ist, werden die ohnehin trägen Mühlen der Aufsichtsbehörde gar nichts mehr machen, denn die sehen nur eine gelöschte Anzeige und verwerfen dann die Mitteilung von mir.

    Es gibt bei einem zweiten Anbieter die gleiche Anzeige, ich nenne hier nicht die Adresse, damit nicht wieder jemand kontraproduktiv den Betreiber der Plattform informiert.

    Mein Ziel ist, dass die Aufsichtsbehörde den dahinter stehenden Verkäufer ermitteln kann. Das geht nur, wenn auch was verfügbar ist.

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