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Ist RiskID bekannt?

Erst jetzt, wo sie vor dem aus steht, wird sie etwas bekannter: Die Datenbank RiskID. Dazu anfang Januar aus vom BDK:

In einem bundesweit einmaligen, unter Datenschutzgesichtspunkten unbedenklichen Projekt dokumentieren Duisburger Kinder-, Jugend- und Klinikärzte mögliche Gefährdungen von Kindern in der Datenbank RISKID.

Die RISKID dient dem ärztlichen Informationsaustausch und soll die Behandlung von Kindern verbessern, bei denen ärztlicherseits ein Risiko einer körperlichen oder psychischen Misshandlung, eines sexuellen Missbrauchs oder einer Gefährdung durch Vernachlässigung und Überforderung der Bezugsperson besteht.

U.a. beim WDR liest man seit gestern, dass die Datenbank vor dem Aus steht:

Die von Duisburger Kinderärzten betriebene Warndatei „Riskid“ ist offenbar illegal. Das ergab ein kürzlich vorgelegtes Rechtsgutachten. In der Datei sammeln die Ärzte Hinweise auf Kindesmisshandlungen. […] „Das Projekt ist sicher sehr gut gemeint, aber nicht sehr gut gemacht“, sagt Bettina Gayk, Sprecherin der Datenschutzbeauftragten NRW. Die Ärzte seien an die Schweigepflicht gebunden, Verstöße dagegen würden strafrechtlich verfolgt. „Liegt aber ein konkreter Anhaltspunkt auf Kindesmisshandlung vor, müssen die Ärzte dies ohnehin dem Jugendamt oder der Polizei melden“, so Gayk.

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