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Ich mochte Metallica noch nie…

Die Süddeutsche berichtet was interessantes, was aber nicht so neu sein dürfte (jedenfalls die Liste ist was neues):

Die britische Menschenrechtsorganisation Reprieve veröffentlichte diese Woche eine Liste von Songs, die amerikanische Soldaten und Geheimdienstbeamte in Guantanamo Bay einsetzten, um den Willen von Gefangenen zu brechen. Die Einträge sind vorhersehbar. AC/DC, Eminem und Nine Inch Nails finden sich da mit jeweils zwei Songs, Christina Aguileras „Dirrty“, aber auch die Titelmelodie der Kindersendung „Sesamstraße“. Die beiden angeblich meistgespielten Songs der Lagersoldaten sind „Enter Sandman“ von Metallica und „Babylon“ von David Gray.

Zu der Gruppe „Metallica“, die ich seit ihrem „Kampf“ gegen „Raubkopierer“ (Nochmal: was auch immer das sein soll) ohnehin nicht mehr ernst nehme, gibt es bei der SZ aber ein schönes Statement, das tief blicken lässt:

Nur die Gruppe Metallica freute sich über die Nachricht, Folterhits zu liefern. Das sei ja die Bestätigung, dass ihre Musik so bedrohlich wirkt, wie sie gedacht sei. Außerdem sei die Band froh, ihren Beitrag zum Krieg gegen den Terror zu leisten.

Naja. Momentan ist bei mir beim Lernen für die Klausuren Rage against… ohnehin wieder höher im Kurs, die mit „Zero Decibel“ eine Organisation gegen das Thema gegründet haben.

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