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Grundsätzliches zur Auftragsdatenverarbeitung

Beim Magazin „t3n“ gibt es einen sehr gelungenen und äußerst zugänglichen Artikel zum Thema Auftragsdatenverarbeitung, zu finden hier. Ich kann das lesen nur empfehlen, insbesondere da der Autor auf den – für die Praxis problematischen – §11 V BDSG eingeht, der in der rechtlichen Beurteilung die Wartung der Auftragsdatenverarbeitung gleichstellt. Somit muss jeder IT-Dienstleister die strengen Vorgaben erfüllen und – noch wichtiger – der Auftraggeber muss eine schriftliche Vereinbarung treffen, die den Vorgaben des §11 BDSG genügt. Wahrscheinlich werden viele beim Lesen aus allen Wolken fallen.

Ein Gedanke zu „Grundsätzliches zur Auftragsdatenverarbeitung“

  1. Der Artikel ist wirklich sehr interessant. Ich befasse mich schon seit längerem mit dieser Thematik und musste nun über die Hessisches Datenschutzbehörde am RP Darmstadt schmunzeln.

    Auf ihrer Website stellen sie ein Muster für eine Vereinbarung nach § 11 BDSG zur Verfügung. Darin ist in XII 4. folgende Klausel enthalten:

    „4. Die Einrede des Zurückbehaltungsrechts i.S.v. § 273 BGB wird hinsichtlich der ver-arbeiteten Daten und der zugehörigen Datenträger ausgeschlossen [Diese Klausel muss wegen § 11 Nr. 2 AGB gesondert vereinbart werden].“

    Lustig, wie?! Den § 11 Nr.2 AGBG (nur das kann wohl gemeint sein) gibt es bekanntlich seit dem 01.01.2002 nicht mehr, nachdem das ehemalige AGBG in das BGB übergegangen ist. Aber dies nur am Rande…

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