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Google arbeitet am Datenschutz

Nach der peinlichen Herausgabe der Logdateien an Viacom, von mir hier mit Links kommentiert, finde ich nun beim ORF einen Artikel der beschreibt, wie Google „reagiert“:

Google reagierte auf den Datenschutz-GAU auch indirekt. Der Konzern ließ auf seiner Startseite unter der Suchmaske einen Link zu seiner „Privacy Center“ genannten Sammlung von Datenschutzregeln anbringen. […] Im Übersichtsdokument ist unter anderem vermerkt, dass Google zusammengefasste entpersonalisierte Informationen an Drittanbieter weitergeben könnte. Das gelte insbesondere für „juristische Verfahren oder Fälle, in denen es darum geht, Betrug oder andere Schäden zu vermeiden sowie die Sicherheit unseres Werbenetzwerks und unserer Services zu gewährleisten“. […] Google vermerkt an dieser Stelle weiterhin, dass es den Unternehmen beigetreten ist, die auf der Safe-Harbor-Liste von US-Unternehmen stehen. Das Safe-Harbor-Abkommen ermöglicht den Unternehmen auf dieser Liste, Daten zwischen EU-Mitgliedsstaaten und den USA auszutauschen.

Dass Datenschützer sich nun zusehends Sorgen um die Nutzer machen ist alles andere als weit hergeholt – insbesondere da man bei Google anscheinend immer noch nicht von der Ansicht abrücken will, dass eine IP kein personenbezogenes Datum ist. Dies ist speziell deswegen kritisch, da es gerade diese Einschätzung von Google gewesen sein soll, die den Richter bewegt hat, die Datenherausgabe anzuordnen. Frei nach dem Motto: „Ihr sagt ja selber dass es nicht personenbezogen ist…“

2 Gedanken zu „Google arbeitet am Datenschutz“

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