Veröffentlicht am Kategorien NewsTags , ,

Gentest am Straßenrand wird Routine

Interessantes aus dem Kreis Ludwigsburg wird berichtet:

Neben der Überprüfung von Führerschein und Kfz-Papieren gehört auch die Abnahme des genetischen Fingerabdrucks bei Fahrzeugkontrollen im Landkreis mittlerweile zur Routine. Dies ergaben Recherchen unserer Zeitung. Die Polizei begründet ihre seit etwa acht Monaten verstärkten Versuche, Autofahrer zur freiwilligen Abgabe von Speichelproben zu bewegen, mit der Fahndung nach der Phantommörderin von Heilbronn.

7 Gedanken zu „Gentest am Straßenrand wird Routine“

  1. Glauben die wirklich, dass die Phantommörderin – insofern sie existiert – freiwillig ihre DNA zur Verfügung stellen würde?
    Viel wichtiger ist allerdings die Frage, was sie mit den genetischen Daten machen. Auswerten, mit Phantommörderin vergleichen und löschen oder doch lieber gleich in die Gendatenbank einspeisen?

  2. Die Maßnahme soll also erfolgen um die „Phantommörderin“ zu finden.

    Und deshalb wird ein 18-jähriger Stammheimer um eine DNA-Probe gebeten.

    Geeignetheit der Maßnahme?

  3. „Geeignetheit der Maßnahme?“

    Daran habe ich zuerst auch gedacht – aber lies den Zeitungsartikel jetzt nochmal: Man geht (natürlich) davon aus, dass sie einen männlichen Helfer hat. Ist doch klar…

  4. Ich habe den Artikel (nochmals) gelesen und bleibe trotzdem bei meinem vorigen Beitrag.

    Alles was an Zitaten von der Polizei in dem Artikel ist bezieht sich aber nur auf die „Phantommörderin“ sowie der eindeutige Hinweis, dass die Frau äußerlich ja nicht als so eine zu identifizieren sei.

    Auch soll dem Artikel zufolge die Aufforderung mit Hinweis auf die Phantommörderin erfolgt sein. Eventuelle Helfer tauchen erst ganz am Ende des Artikels auf und zwar ohne Anhaltspunkt dafür, dass die Polizei mit der Maßnahme nach diesen suchte.

  5. Also ich habe zwei Sätze, einmal den hier:

    „Doch wann passt ein Autofahrer überhaupt in das Täterprofil, das die Polizei an die Phantommörderin und ihre(n) Begleiter denken lässt?“

    und dann den hier:

    „Daneben gebe es Kriterien, „über die wir nur teilweise offen reden können“. So sei bekannt, dass die mehrfache Mörderin, die äußerlich möglicherweise gar nicht als Frau identifizierbar ist, häufiger in Gartenhäusern nächtige, weshalb man sie „nicht unbedingt in einem Nadelstreifenanzug“ antreffen werde.“

    Man beachte: Man darf (natürlich) nicht alles sagen, eine Frau ist es zwar – die ist aber fast ein Mann (das ist die Krönung). Den ersten Satz fasse ich so auf, dass die Polizei schon sagt, dass zum profil auch ein beifahrer gehört.

    Nicht falsch verstehen: Ich habe damit nicht mehr Verständnis für die Aktion. Es zeigt aber, wie verzweifelt man jetzt schon bereit ist, sich an den Haaren Erklärungen herbeizuziehen für einen verdeckten Massengentest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *