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Die drei Fehler bei Prantl

Prantl versucht sich bei der SZ in Wahlanalysen. Dabei begeht er drei Fehler:

„Die Hessen-Wahl 2009 ist nun nicht die Rehabilitierung der damaligen Unverfrorenheit, sondern die Quittung für die Dummheit Ypsilantis.“

Falsch ist hier das „sondern“. Die Wahl in Hessen war die Quittung für beides, nicht nur für eines von beiden.

„Die Wahl von 2008 wird noch lang als Beleg dafür gelten, dass Wahlkampf-Primitivität Grenzen hat.“

Falsch. Sie wird als Beleg dafür gelten, dass weder die Primitivität im Wahlkampf, noch die im politischen Tagesgeschäft eben keine Grenzen hat.

„Als Wirtschaftsminister in Berlin wäre er besser aufgehoben.“

Falsch. Wobei ich mich frage, woher Prantl diesen Schluss zieht: In den zeilen vorher schreibt er dazu nichts. Er behauptet es jetzt einfach. Nachdenklich stimmt, dass vorher noch der Satz fällt, Koch wäre kein „Landesvater“. Will Prantl hier einfach nur „nach oben wegloben“ um ihn loszuwerden? Wäre ein neuer Tiefpunkt bei Prantl.

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