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Die Datenwoche im Datenschutz (KW7 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Rezeptinformationen, E-Postbrief, Informationsfreiheitsgesetz, iPhone, Google, EuGH, Staatstrojaner).

Sonntag, 12. Februar 2012

Hat Pharmafakt illegal mit Rezeptinformationen gehandelt? Stuttgart – Dem Magazin „Der Spiegel“ zufolge (Ausgabe vom 13. Februar) sind Datenschützer einem Skandal auf der Spur. Haben Unternehmen der Apothekerverbände wie VSA und die Pharmafakt Gesellschaft für Datenverarbeitung jahrelang illegal mit Rezeptinformationen gehandelt?, fragt die Apotheker-Zeitung.de…

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Montag, 13. Februar 2012

Die Deutsche Post kommt bei der Einführung des E-Postbriefes schleppender voran als gedacht. Hamburg – „Wir haben am Anfang gesagt, dass es etwa drei bis fünf Jahre benötigt. Es können aber auch sechs Jahre werden“. Das sagte Brief-Vorstand Jürgen Gerdes der „Financial Times Deutschland“. Trotz des erheblichen zusätzlichen Aufwands will er den Kostenrahmen von etwa 500 Millionen Euro für den E-Postbrief einhalten: „Ich habe derzeit keinen Grund, über ein höheres Budget nachzudenken“, berichtet die Abendzeitung-Muenchen.de…

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Dienstag, 14. Februar 2012

Das OVG Münster hat letzte Woche entschieden, dass sich ein Auskunftssanspruch gegen den WDR auch nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW richtet. Auch der WDR ist nach diesem Grundsatzurteil verpflichtet, Auskünfte zu erteilen, soweit keine redaktionellen Inhalte betroffen sind. Mehr bei Telemedicus.info…

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Mittwoch, 15. Februar 2012

Datenschutz auf dem iPhone: Auch foursquare verschickt ungefragt das gesamte Adressbuch. (…) Das Ausspähen von E-Mail-Adressen und Telefonnummern ist auf dem iPhone scheinbar Mode. Nach Facebook und Path kommt nun raus, dass auch foursquare ungefragt das gesamte Adressbuch an seine Server schickt, lesen wir nur noch mäßig verwundert bei netzpolitik.org…

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Donnerstag, 16 Februar 2012

Zum 1. März führt Google neue Datenschutz­bestimmungen ein. Sie werden die über 60 Bestimmungen ersetzen, die bislang für Google-Angebote wie Google Mail, den Bilderdienst Picasa oder den Videokanal YouTube gelten. Vorteilhaft für Nutzer ist das nur auf den ersten Blick. Google räumt sich weitreichende Rechte ein – mit schwammigen Klauseln, findet Stiftung Warentest…

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Freitag, 17. Februar 2012

Neuer Datenschutz-Skandal. Google späht Safari-Nutzer aus (…) Der Suchmaschinen-Riese hat systematisch die Datenschutz-Einstellungen in Apples Safari-Browser umgangen. Auf den iPhones, iPads und Computern landeten dadurch ohne Zustimmung der Nutzer sogenannte Cookies, mit denen sich das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgen lässt. Bericht u.a. bei bild.de…

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Freiheit und Datenschutz im Internet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich für Freiheit und Datenschutz im Internet ausgesprochen. Sogenannte soziale Netzwerke und andere Internet-Plattformen könnten nicht gezwungen werden, ein generelles Filtersystem einzurichten, um so die Verbreitung von Raubkopien urheberrechtlich geschützter Texte, Filme und Musik zu verhindern, urteilte der EuGH am Donnerstag, 16. Februar 2012, in Luxemburg (Az.: C-360/10). Nachzulesen bei juraforum.de…

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Samstag, 18. Februar 2012

Der bereits in seinen Grundzügen bekannte Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten zum Einsatz staatlicher Überwachungssoftware ist geleakt worden. Etliche Details dieses Berichtes zeigen, dass der „Staatstrojaner“ sich nicht staatstragend verhält. Bericht bei heise.de…


Autor:
Eckehard Kraska

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