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Die Datenwoche im Datenschutz (KW45 2013)

[IITR – 10.11.13] Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (UN-Resolution, Spionage, Big Diktatur, Freihandelsabkommen, Bayern-Behördendaten, Mautbrücken, HNU-Kongress, Finanzdaten, UK, NSA).

Samstag, 2. November 2013

Nach den mutmaßlichen US-Lauschangriffen haben Brasilien und Deutschland bei den UN eine gemeinsame Resolution gegen Spionage eingereicht. Darin werden alle Staaten aufgefordert, ihre Gesetzgebung und Praxis bei Überwachungsaktionen im Ausland auf den Prüfstand zu stellen. SWR.de…

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Sonntag, 3. November 2013

„Sind Diktatur der Daten verfallen“. Mit dem neuen Phänomen der „Big Data“-Analyse beschäftigt sich der Jurist und IT-Spezialist Viktor Mayer-Schönberger. Er fordert im Interview mit der Kleinen Zeitung neue Ansätze beim Datenschutz und hinterfragt die Folgen der NSA-Spionage. Kleinezeitung.at aus Österreich…

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Montag, 4. November 2013

Ungeachtet der Spionagevorwürfe gegen US-Geheimdienste wollen die EU und die USA kommende Woche weiter über ein Freihandelsabkommen verhandeln, meldet zeit.de…

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Dienstag, 5. November 2013

US-Außenminister John Kerry hat die Europäer davor gewarnt, die Verhandlungen über ein transatlantisches Wirtschaftsabkommen wegen der Abhöraffäre um den US-Geheimdienst zu belasten. Reuters.com…

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Heimatminister Söder wird zum Datenschützer: Täglich soll es aus dem Netz 40.000 Angriffe auf bayerische Behördendaten geben. Das Interesse gelte vor allem Informationen aus den Finanzämtern und aus dem Polizeibereich. Nun will Söder die bayerischen Computer verteidigen. Mehr auf Süddeutsche.de…

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Mittwoch, 6. November 2013

Welche Daten erfassen deutsche Mautbrücken? Auf den Autobahnen in Deutschland befinden sich rund 300 Gitterbrücken, die bislang allein die Aufgabe haben, die korrekte Bezahlung der Lkw-Maut zu kontrollieren. Wenn ein Fahrzeug – egal ob Lastwagen, Bus oder Pkw – unter einer Kontrollbrücke durchfährt, werden zwei Fotos aufgenommen. Das erste Foto hat das Kennzeichen im Fokus, das zweite Bild zeigt das komplette Fahrzeug im Verkehrsgeschehen. Abendzeitung.de klärt auf…

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Donnerstag, 7. November 2013

Seit den Enthüllungen der NSA und seit der Affäre um Merkels Handy ist Informationssicherheit in aller Munde. Wer ist Herr meiner Daten? Und wie können sich vor allem Unternehmer schützen? Am Donnerstag, 14. November 2013, diskutieren auf dem 4. IT-Kongress an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) IT-Anbieter und Nutzer, Professoren, Mitarbeiter und Studierende zum Thema „Wer ist Herr meiner Daten?“. Beginn ist um 9 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos, so juraforum.de…

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Freitag, 8. November 2013

Wenn es um das Thema Datenschutz geht, sorgen sich die Menschen vor allem um ihre Finanzdaten. Dies zeigt eine am Mittwoch veröffentliche Studie der Unternehmensberatungsfirma Boston Consulting Group. Plus ein wenig Statistik bei Krone.at…

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Samstag, 9. November 2013

Deutschland und Brasilien haben nach den amerikanischen Lauschangriffen eine Resolution gegen Datenspionage bei den Vereinten Nationen vorgelegt. Die Chefs der drei wichtigsten britischen Geheimdienste haben unterdessen die Arbeit ihrer Agenten als absolut gesetzeskonform verteidigt. SZ-online.de…

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Sonntag, 10. November 2013

5 Verlinkungen zu „NSA-Zeitleisten“ beim Blog annalist…


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Ein Gedanke zu „Die Datenwoche im Datenschutz (KW45 2013)“

  1. Und was fällt der Linke dazu ein?
    Der linke Europapolitiker Dominik Heilig fordert als Antwort auf die Überwachung eine vertiefte Integration auf Eu-Ebene
    http://dominic.linkeblogs.de/2013/11/26/vom-block-zum-raum

    Dazu mein Kommentar:
    Und wie soll die demokratische Kontrolle stattfinden? Soll ein finnnischer Abgeordneter die realexistierenden Verhältnisse in Polen, Spanien, BRD, Frankreich, Griechenland…. wissen, überprüfen, verstehen können und umgekehrt?
    Diese Vorstellung ist doch WAHNSINN Genosse Heilig.

    Wie sehe denn praktisch deine Demokratie einer vertieften EU aus? Warum nicht erst mal auf nationalstaatlicher Ebene eine vollständige Demokratie anstreben. Anstatt einer porösen auf EU-Ebene? Erst volle Souveränität hier ist die Grundlage, Teile davon an übergeordnete Institutionen und Ebenen abgeben zu können. Was man nicht hat, kann man auch nicht abgeben.

    Was reitet dich? Was ist deine Motivation. Bevor du anfängst so schlecht zu argumentieren, solltest du erst mal deine Beweggründe offenlegen.

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