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Die Datenwoche im Datenschutz (KW41 2012)

Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Kontrollverlust, BR-Internetzugang, Krankengeld, Betrüger, Ärzte-Angebot, Klinik-Datensätze, iPhone).

Sonntag, 7. Oktober 2012

Kontrollverlust im Datendschungel. In Dateien überall im Land wie im Netz schlummern unsere Daten. (…) Die meisten bereiten uns keine Sorgen. Nur: Zusammengesetzt kommen sie Personenprofilen sehr nahe. (…) Profis der Direktwerbung kennen mich besser als meine Nachbarn, (…) Online-Händler vergessen keinen meiner eingetippten Kaufwünsche. Adresshändler verdienen Geld mit meinem Namen, und Auskunfteien haben das Recht, ohne mein Wissen interessierte Firmen darüber zu unterrichten, wie es um mein Zahlungsvermögen bestellt ist, berichtet der tagesspiegel.de…

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Montag, 8. Oktober 2012

Der Betriebsrat kann von der Arbeitgeberin nach § 40 Abs. 2 BetrVG die Einrichtung eines nicht personalisierten Internetzugangs über den ihm zur Verfügung gestellten PC verlangen. Der Anspruch auf Zugang zum Internet über einen Gruppenaccount ist auch nicht durch den gesetzlichen Datenschutz eingeschränkt. Der Datenschutz erfordert keine Individualisierung der Internetnutzung. Datenschutzrechtliche Sicherungen nach Maßgabe des BDSG sind allerdings beim Zugang zu einem PC erforderlich, auf dem personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dafür hat der Betriebsrat in eigener Verantwortung zu sorgen. Umfangreiche Problematisierung bei rechtslupe.de…

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Dienstag, 9. Oktober 2012

Wenn es ums Krankengeld geht, sind dem Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, viele Kassen zu neugierig. „Da werden medizinische Daten abgefragt, die mit dem Bezug des Krankengeldes überhaupt nichts zu tun haben“, kritisiert Dietmar Müller, stellvertretender Sprecher des Bundesdatenschutzbeauftragten. (…) Das Problem sei aber nicht neu, nur jetzt wieder akut, (…) berichtet die aerztezeitung.de…

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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Oma (88 Jahre) lässt Betrüger abblitzen. Mit unterdrückter Rufnummer wurde eine 88-jährige Frau von einem Mann angerufen, der sich als „Dr. Jürgen Wilde“ ausgab und erklärte er sei vom „Datenschutz Berlin“. Doch die resolute Rentnerin lies sich nicht auf seine Forderungen ein. Leipzig-Fernsehen.de berichtet…

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Vielen Ärzten flattert derzeit ein irreführendes Angebot in die Praxen: Ein Düsseldorfer Unternehmen warnt vor hohen Strafen wegen möglicher Datenschutz-Verstöße und bietet an, einen externen Datenschutzbeauftragten bereitzustellen. Doch Vorsicht: Die meisten Praxen sind dazu nicht verpflichtet, berichtet die aerztezeitung.de…

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Zehntausende Datensätze aus Kliniken verschwunden. In zwei baden-württembergischen Klinikeinrichtungen sind nach Informationen der „Welt“ hochsensible Datensätze verschwunden. Darunter sind nach Auskunft des betroffenen Klinikträgers Daten zu allen Patienten, die im Kreiskrankenhaus Rastatt und im Medizinischen Versorgungszentrum des Klinikums Mittelbaden behandelt oder aufgenommen wurden. Demnach geht es um Namen, Adressen, Kontaktdaten, Geburtsdaten der Patienten, dazu Befunde, ärztliche Briefwechsel und klinikinterne Schriftwechsel. Welt.de berichtet…

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Freitag, 12. Oktober 2012

Anfang des Jahres geriet Apple ins Visier von Datenschützern, da die iPhone-Geräteerkennung für Werbezwecke genutzt wurde. Damals ruderte der Hersteller zurück. In iOS 6 gibt es jedoch eine ähnliche Funktion – die sich allerdings deaktivieren lässt. (…) Der US-Blog Business Insider beschreibt ausführlich, wie es funktioniert und wie man es als Nutzer abstellen kann. Der Bericht auf focus.de…


Ausgesucht von:
Eckehard Kraska

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