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Die Datenwoche im Datenschutz (KW36 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Privatsphäre, Apple-IDs, Handyüberwachung, Melderecht, Informationsfreiheit, IE10, Fingerabdruckdatenbank).

Montag, 3. September 2012

„Für Liberale ist der Datenschutz und damit der Schutz der Privatsphäre des Einzelnen ein sehr hohes Gut und muss vor staatlichen Eingriffen geschützt werden. Das gilt insbesondere für die anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Diese bereitet zwar den Weg zum gläsernen Bürger, trägt aber gleichzeitig nicht zu einer nennenswerten Verbesserung bei der Verbrechensbekämpfung bei“, erklärte Gisela Piltz dem Wiesbadener Tagblatt.de…

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Dienstag, 4. September 2012

Hacker haben angeblich zwölf Millionen Apple IDs vom FBI gestohlen. Eine Million Datensätze im Internet veröffentlicht (…). Mehr bei welt.de…

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Mittwoch, 5. September 2012

Handyüberwachung ist Alltag – und oft rechtswidrig. Berlins Datenschutzbeauftragter macht Polizei und Staatsanwälten schwere Vorwürfe: Bei der Funkzellenabfrage hätten sie ständig gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen. Bericht bei zeit.de…

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Donnerstag, 6. September 2012

Als die Schwarz-Gelbe Regierung mit ihren Stimmen unmittelbar vor der Sommerpause im Bundestag eine Neufassung des Melderechtsrahmengesetzes (MRRG) verabschiedete, nahm zunächst kaum jemand Notiz davon. Doch als aufgedeckt wurde, wie sehr das Gesetz den Datenschutz aushebeln sollte, formierte sich schnell bundesweiter Protest. Nun ist das MRRG im Bundesrat gescheitert – auch an den Stimmen der Regierung. chip.de schildert den Vorgang…

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Freitag, 7. September 2012

(…) Wenn der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in der Öffentlichkeit gefragt ist, geht es meistens nur um das erste Aufgabengebiet. Zu Unrecht, meint Schaar: In Sachen Transparenz liege gerade bei den Bundesbehörden viel im Argen. Bei einem Symposium in Berlin forderte er, dass die Ämter mehr Informationen herausrücken – nicht nur auf Antrag sondern von sich aus, für jeden Bürger im Internet zugänglich. Wie es gehen könnte, zeigt Hamburg (…). Lesenswertes bei der Stuttgarter Zeitung.de…

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Samstag, 8. September 2012

Der Streit um die Voreinstellung für den „Do-not-Track“-Header (DNT) in Microsofts Browser Internet Explorer 10 eskaliert: In den Quellen für den freien Webserver Apache ist jetzt ein Patch gelandet, der den gesendeten DNT komplett ignoriert, wenn er vom IE 10 stammt, schreibt heise.de…

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(…) Der Datenschutzbeauftragte der EU Peter Hustinx äußerte sich gegen den Vorschlag der Kommission der Justiz, uneingeschränkten Zugriff auf die Fingerabdruckdatenbank der Union (EURODAC) zu gewährleisten, berichtet die Kanzlei wbs.de…


Ausgesucht von:
Eckehard Kraska

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