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Die Datenwoche im Datenschutz (KW31 2014)

[IITR – 3.8.14] Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (>>> Kanada lässt weltweit löschen >>> Dutch intelligence can receive NSA data >>> Privatsphäre als Geschäftsmodell >>> Aus Zeugnis-Aktionen Profit schlagen >>> Datenschutz als Standortvorteil für die Schweiz >>> Datenschutz für RFID-Systeme >>> USB-Sticks sind ein unkontrollierbares Einfallstor >>> Folgen des „Rechts auf Vergessenwerden“ >>> Kein Vergütungsanspruch bei datenschutzwidrigem Datenhandel >>> Videokameras rechtswidrig: saftiges Bußgeld).

Sonntag, 27. Juli 2014

Recht auf Vergessenwerden: Kanada lässt Ergebnisse weltweit löschen, kommt die große Zensur? Caschys Blog…

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Dutch intelligence services can receive bulk data that might have been obtained by the U.S. National Security Agency (NSA) through mass data interception programs, even though collecting data that way is illegal for the Dutch services, the Hague District Court ruled Wednesday. pcworld.com…

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Montag, 28. Juli 2014

Die Privatsphäre ist zurück – als Geschäftsmodell. Das Online-Magazin Slate schreibt über die Kehrtwende Facebooks im Bereich der Privatsphäre. Während vor vier Jahren noch ‘Offenheit’ das große Ideal war und Privatsphäre nach Zuckerberg keine soziale Norm mehr war, wendet sich jetzt das Blatt – und mit ihm Facebooks Anstrengungen, dem Wunsch der Nutzer nach Privatheit nachzukommen, schreibt Elisabeth Pohl in Netzpolitik.org…

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Dienstag, 29. Juli 2014

Wenn Schüler aus ihren guten Noten bei den diversen Zeugnis-Aktionen des Einzelhandels Profit schlagen wollen, ist aus Sicht des Datenschutzes Vorsicht geboten. Focus.de…

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Mittwoch, 30.Juli 2014

Datenschutz ist nicht nur wegen zunehmender Vernetzung und Schnüffelei wichtiger geworden; dank dem Aufstieg des Cloud-Computings erweist er sich auch als zusätzlicher Standortvorteil für die Schweiz. Da die EU aber ihre Datenschutzrichtlinie verschärft, muss die Schweiz ihren Datenschutz weiter verbessern, so die nzz.ch…

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Donnerstag, 31. Juli 2014

Mehr Datenschutz für RFID-Systeme in Europa. Die EU-Kommission hat am Mittwoch verlautbart, dass es ab sofort EU-weit geltende technische Normen für intelligente RFID-Chips und Systeme gibt. futurezone.at…

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USB-Sticks sind ein unkontrollierbares Einfallstor für Hackerangriffe und Schadsoftware. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner heutigen Ausgabe (Das Erste, 31.07.2014, 21.45 Uhr). Das Magazin zeigt, wie IT-Experten mithilfe infizierter USB-Sticks ganze Rechner fernsteuern können, ohne dass Antivirenprogramme auch nur eine Chance haben, die Schadsoftware zu erkennen. Finanzen.net…

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Was sind die Folgen des „Rechts auf Vergessenwerden“, wie ist es zu bewerten? Das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird heiß diskutiert. Auch Johannes Masing, Richter am Bundesverfassungsgericht, hat sich in die Diskussion gemischt und äußert deutliche Kritik. Das jedoch nicht öffentlich, sondern in einem Papier gegenüber Politikern und Datenschützern. iRights.info veröffentlicht zwei Einschätzungen zu Masings Kritik…

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Freitag, 1. August 2014

Kein Vergütungsanspruch bei datenschutzwidrigem Datenhandel. Ein Datenhändler, der einem Unternehmen Kontaktdaten potenzieller Neukunden geliefert hatte, wollte ausgebliebene Zahlungen für diese Dienstleistung einklagen. Weil er bei der Gewinnung der Informationen gegen Datenschutzrecht verstoßen hatte, lehnte das Gericht ab. Haufe.de…

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Samstag, 2. August 2014

Essen. Der NRW-Landesbeauftragte für Datenschutz hat die Spitzelvorwürfe gegen Mr. Wash fünf Monate lang geprüft. Das Ergebnis: Die Essener Autowaschkette hat in acht seiner 33 Filialen rechtswidrig Videokameras betrieben und Personal bei der Arbeit gefilmt. Das Bußgeld ist saftig: 64.000 Euro. DerWesten.de…

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Eckehard Kraska

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