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Die Datenwoche im Datenschutz (KW31 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (CH-Adressdaten, FB-Studenteninitiative, Fingerabdrücke, Bayerntrojaner, Mobilfunker-Auskunft, Video-Taxi).

Sonntag, 29. Juli 2012

Schweiz: Wer umzieht, beschert der dortigen Post ein gutes Geschäft. Wer nicht will, dass seine neue Adresse weitergegeben wird, muss zahlen. Das will der Datenschützer ändern, berichtet www.20min.ch…

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Montag, 30. Juli 2012

Seit fast einem Jahr kämpft die Studenteninitiative europe-v-facebook.org für mehr Datenschutz im grössten sozialen Netzwerk. Nun erhielt sie von den zuständigen Datenschützern per Kurzmitteilung eine Abfuhr. Die österreichische Studenteninitiative, die im vergangenen Jahr wegen Verstössen gegen europäische Datenschutzbestimmungen 22 Anzeigen gegen Facebook eingereicht hat, erhielt am Freitag eine SMS von der irischen Datenschutzbehörde, laut der die Gespräche abgebrochen würde. Das grösste soziale Netzwerk hat in Irland seine Dependance, die für Mitglieder ausserhalb Nordamerikas zuständig ist. Österreicher über US-Firma in Irland von Schweizer nzz.ch…

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Dienstag, 31. Juli 2012

Die irischen Datenschutzbehörden haben zu den Vorwürfen von europe-v-facebook.org gegen sie Stellung genommen. Press Officer Catriona Holohan schreibt heise online, dass ihr Amt bei den Beschwerden gegenüber Facebook immer eng mit europe-v-facebook.org zusammengearbeitet habe. Man sei enttäuscht, dass dies jetzt europe-v-facebook.org nicht genüge, schreibt heise.de…

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Mittwoch, 1. August 2012

Fingerabdrücke dürfen nicht zentral gespeichert werden. Ein Bundesbürger kann sich nicht dagegen wehren, dass seine Fingerabdrücke genommen werden, wenn er sich einen Reisepass ausstellen lässt. Er kann diese behördliche Anordnung nicht „wegklagen“. Aber: www.anwalt.de…

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Donnerstag, 2. August 2012

Die lange Mängelliste des Staatstrojaner-Einsatzes. Der bayerische Datenschutzbeauftragte wirft dem Landeskriminalamt und der Firma DigiTask zahlreiche Versäumnisse bei der Überwachung von Verdächtigen vor. Mehr auf zeit.de… (Prüfbericht im Volltext…)

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Freitag, 3. August 2012

Verbraucherschützer empfehlen, Auskunft von Mobilfunkern einzuholen. Mobilfunkanbieter wissen genau, wo ihre Kunden wohnen, arbeiten, einkaufen oder wen sie besuchen. Denn die Unternehmen speichern so viele Positionsdaten, dass daraus umfangreiche Bewegungsprofile erstellt werden können, kritisiert die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Dies sei ein bedenklicher Eingriff in die Privatsphäre. Bericht bei heise.de…

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Samstag, 4. August 2012

Das Taxi-Gewerbe drängt auf die bundesweite Einführung von Videoaufzeichnungen in der Fahrgastzelle. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) sagte der Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes, Michael Müller: „Allein in Niedersachsen kommt es mindestens zwei- bis dreimal die Woche zu Übergriffen. Deshalb fordern wir die Einführung der Videoüberwachung in Taxen.“ Bericht auf welt.de…


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Eckehard Kraska

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