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Die Datenwoche im Datenschutz (KW30 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (EU-Cookie, EU-Datenschutzrecht, Android-Einkauf, US-Cloud, Funkchips, Leistungsschutzrecht, Street-View-Daten).

Montag, 23. Juli 2012

Datenschutz in den EU-Ländern „Cookie-Richtlinie“ in Europa. Opt-in, opt-out – oder lieber gar keine eigene Regelung? Die europäischen Länder handhaben die EU-Vorgabe in Sachen Cookies sehr unterschiedlich. (…) [Eine] Übersicht über den Stand der Kunst bietet computerwoche.de…

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Dienstag, 24. Juli 2012

Die EU-Kommission hat zu Beginn des Jahres einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der eines der „heißen Eisen“ des digitalen Zeitalters anfasst: Unter Federführung der EU-Justizkommissarin Viviane Reding soll das gesamte Datenschutzrecht der EU von Grund auf erneuert werden, um für alle 27 Mitgliedstaaten festzulegen, nach welchen Spielregeln die gewaltigen Datenmengen verarbeitet werden dürfen, die heute selbst bei kürzesten Internetbesuchen erhoben werden. Eine solche Vorlage kann in Europa nur Gesetz werden, wenn ihr die Mitgliedstaaten und das Europaparlament zustimmen. Eine Diskussion im Ministerrat hat nun aber ergeben, dass die nationalen Regierungen argwöhnisch auf einen Teil des Vorschlags blicken, mit dem die Kommission mehr Befugnisse erhalten würde. Es offenbart sich eine neue Facette des Brüsseler Dauermachtkampfs, der sich seit Beginn der Eurokrise so sehr verstärkt hat. Für Unerschrockene zu faz.net…

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Mittwoch, 25. Juli 2012

(dpa) – Experten der Bochumer Sicherheitsfirma haben G Data ein Programm für Android-Handys entdeckt, das ohne Zutun des Nutzers kostenpflichtige Software einkauft. Der Trojaner tarne sich als Wetter-, Reise- oder Filemanager-App und werde über chinesische Webseiten verbreitet, teilte G Data am Donnerstag mit. Betroffen seien bislang nur Kunden des Mobilfunkanbieters China Mobile, berichtet cio.de…

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Donnerstag, 26. Juli 2012

US-Politiker und -Industrievertreter befürchten unfaire Bedingungen für amerikanische Cloud-Anbieter durch Vorschriften anderer Länder. Das ergab eine Anhörung vor dem Unterausschuss für Internet des Kongress-Justizausschusses. Spannende Ausführungen bei heise.de…

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Freitag, 27. Juli 2012

Die Banken setzen darauf, dass ihre Kunden endlich per Funkchip bezahlen. Doch bei denen stößt die Technik auf breite Ablehnung. Vielleicht auch, weil es Bedenken bei Datenschutz und Sicherheit gibt, vermutet man bei welt.de…

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Samstag, 28. Juli 2012

Das Ende unseres kleinen Dienstes: „Die Woche im Datenschutz“ rückt näher. Die Zusammenstellung von Medienberichten zum Datenschutz beruht auf einem Einsatz von Suchmaschinen. Dies wird zukünftig nicht mehr möglich sein. Solange Abgeordnete uns noch nicht durch gültiges Gesetz gebunden haben werden,  stelle ich Artikel unserer Medien hier weiterhin vor, meine eigene Gedanken dazu möchte ich Ihnen ersparen. Positiv ausgedrückt liest sich das so:

Justizministerium entschärft Entwurf für Presse-Leistungsschutzrecht. Das Bundesjustizministerium hat einen neuen Anlauf für ein Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse im Internet unternommen. Das Ministerium hat am Freitag einen deutlich entschlackten Referentenentwurf zur Abstimmung an die anderen Ressorts geschickt. Laut dem heise online vorliegenden Papier sollen jetzt ausdrücklich nur noch Suchmaschinen von dem Gesetz betroffen sein. Weiter auf heise.de…

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Bei der Aufklärung des Mitschnitts von WLAN-Daten durch Street-View-Kamerawagen muss Google das nächste unangenehme Eingeständnis machen. Der Internet-Konzern stellte fest, dass ein Teil der Informationen in elf Ländern entgegen seinen Zusicherungen nicht gelöscht wurde. Deutschland ist nicht betroffen, meldet die Stuttgarter Zeitung.de…


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Eckehard Kraska

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