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Die Datenwoche im Datenschutz (KW23 2011)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Wirtschaft im Visier, Studie, Sicherheitslücken im Stromnetz, World IPv6 Day, eAkte, Gesichtserkennung, Datenschutzhaftung für Anzeigenkunden, Lügendetektor).

Sonntag, 5. Juni 2011

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar nimmt die Privatwirtschaft ins Visier. Seine Behörde will zahlreiche Unternehmen in der Hansestadt daraufhin überprüfen, ob sie das Thema Datenschutz ernst nehmen. Mehr als 700 Unternehmen aus dem Speditionsgewerbe, der Immobilienbranche, der Arbeitsvermittlung sowie große Arztpraxen und Pflegedienste wurden jetzt befragt. Mehr…

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Montag, 6. Juni 2011

Internet-Nutzer in Deutschland nehmen den Schutz ihrer eigenen Daten nicht ernst, sorgen sich aber zunehmend um diese Fragen. Jeder Zweite hat Angst vor Datenmissbrauch. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte TNS-Infratest-Studie, die der Elektronikkonzern Microsoft in Auftrag gegeben hat. Mehr…

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Dienstag , 7. Juni 2011

Interview „Es fehlen klare Vorgaben“. Der Bundesdatenschutzbeauftrage Peter Schaar warnt vor Sicherheitslücken im intelligenten Netz. Energieeffizienz und Smart Grids sind schön und gut. Aber der Aufbau Intelligenter Stromnetze darf die Privatsphäre der Bürger nicht bedrohen.
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Mittwoch, 8. Juni 2011

IPv6: Bundesdatenschutzbeauftragter fordert Privacy by Design (…) Offenbar solle mit dem „World IPv6 Day“ darauf hingewiesen werden, dass die Umstellung auf die längeren Internetadressen sehr dringlich sei, so Peter Schaar in einem aktuellen Beitrag im „Datenschutz FORUM“ (…) Die Vorfreude der Datensammler, die auf eine lückenlose Registrierung des Nutzerverhaltens und der Bildung von Verhaltensprofilen hofften, könnte sich laut Schaar jedoch als verfrüht erweisen – jedenfalls dann, wenn bei der Umstellung auf den neuen Standard mit der nötigen Sorgfalt vorgegangen und der Datenschutz berücksichtigt werde. Auch bei der neuen Protokollversion gebe es Aspekte, die sich positiv auf den Datenschutz auswirken könnten. Mehr…

Mittwoch, 8. Juni 2011

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Halle verschickt ab sofort Briefe an die Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt und Thüringen nur noch auf elektronischem Weg. Mit dem Pilotprojekt „eAkte“ wird die hausinterne Post in einem Scanzentrum digitalisiert und direkt an den Rechner des jeweiligen Sachbearbeiters verschickt. (…) Eine Mitarbeiterin digitalisiert an einem Hochleistungsscanner Unterlagen für die eAkte….. Hinsichtlich der Sicherheit und Geheimhaltung der Daten sieht die Bundesagentur keine Gefahren. „Der Datenschutz ist gewährleistet“  Mehr…

Mittwoch, 8. Juni 2011

Das weltgrößte soziale Netz hat stillschweigend eine Funktion zur Identifizierung von Personen auf Fotos auf fast alle Länder ausgeweitet. Die Funktion wird automatisch aktiviert. Die Freischaltung einer automatischen Gesichtserkennung bei Facebook hat Datenschützer auf den Plan gerufen.  Mehr…

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Donnerstag, 9. Juni 2011

Die automatische Gesichtserkennung bei Facebook ist nicht das Problem. Sondern die Art, wie die neue Funktion eingeführt wurde. Facebook und Datenschutz ist ein Widerspruch in sich. Das muss jedem bewusst sein, der sich dort engagiert. Es kann auch nicht anders sein, denn ein „soziales“ Netzwerk im Internet beruht nun einmal auf Interaktion, persönlichen Daten und deren Verknüpfung. Mehr…

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Freitag, 10. Juni 2011

Das Verbraucherschutzministerium will Anzeigenkunden von unbotmäßigen Internetfirmen in die Pflicht nehmen: Wer auf einer Plattform wirbt, die gegen Datenschutzrecht verstößt, könnte von Konkurrenten abgemahnt werden. Die Regelung würde den Web-Werbemarkt komplett verändern Mehr…

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Samstag, 11. Juni 2011

Den Bankomaten der Zukunft testet derzeit die größte Geschäftsbank Russlands. Der Prototyp der Sberbank erkennt mittels Lügendetektor, ob der Benutzer die Wahrheit sagt. (…) Um die Bonität potenzieller Kreditnehmer zu prüfen, werden diesen bestimmte Fragen gestellt, etwa ob diese momentan einer geregelten Arbeit nachgehen oder ob sie Kreditschulden haben…..Was den Datenschutz betrifft, betont Orlovsky, dass das System nicht die Privatsphäre der Kunden verletze. Es entspreche den geltenden russischen Datenschutz- Bestimmungen, versichert der Bankmitarbeiter. „Wir klettern nicht in das Gehirn der Kunden. Wir dringen nicht in ihr Privatleben ein. Wir wollen nur herausfinden, ob sie die Wahrheit sagen“ Mehr…


Autor:
Eckehard Kraska

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