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Die Datenwoche im Datenschutz (KW11 2011)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Datenpanne, Datenschutz-Beschwerden, EU-Datenschutzrecht, Beweispflicht, SWIFT-Vertrag, Politessen).

Sonntag, 13. März 2011

Schadensbegrenzung und Aufklärung im Falle einer Datenpanne kosteten deutsche Firmen im Jahr 2010 durchschnittlich 3,4 Millionen Euro, so eines der Ergebnisse des Berichts „2010 Annual Study: Cost of a Data Breach“. Im Vorjahr hatte dieser Wert mit 2,6 Millionen Euro noch deutlich niedriger gelegen. Als einen möglichen Grund für diese Entwicklung nennt der Bericht die verschärfte Gesetzeslage, die von den Unternehmen ein schnelleres und konsequenteres Handeln als zuvor verlangt. Dadurch seien die Durchschnittskosten pro verlorenem Datensatz global um 4 Prozent, in Deutschland gar um 17 Prozent gestiegen. Mehr…

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Dienstag, 15. März 2011

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat in den letzten Jahren eine stetig steigende Zahl von Beschwerden verzeichnet. Das geht aus dem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Behörde hervor. Mehr…

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Mittwoch, 16. März 2011

US-Unternehmen sollen sich an EU-Datenschutzrecht halten. EU-Justizkommissarin Viviane Reding hat in einer Rede in Brüssel umrissen, welche neuen Rechte sie für die überarbeitete Datenschutzrichtlinie vorsieht. Dabei hat sie klargestellt, dass Internetnutzer nicht nur die Möglichkeit zum Löschen persönlicher Angaben haben sollen, sondern auch das Recht dazu. Die Beweispflicht solle dabei nicht bei den Nutzern liegen, sondern bei denen, die ihre Daten verarbeiten. Mehr…

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Donnerstag, 17. März 2011

EU-Kommission wiegelt Bedenken gegen Bankdaten-Transfer in die USA ab. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hat sich „sehr zufrieden“ gezeigt mit den Ergebnissen des ersten Berichts zur Anwendung des transatlantischen Abkommens zur Abfrage von Überweisungsinformationen des Finanznetzwerks SWIFT (…). (…)

Im EU-Parlament reißt die scharfe Kritik an der Umsetzung des Vertrags derweil nicht ab. „Während Europol und Kommission immer wieder den Nutzen des SWIFT-Abkommens betonen, haben eigene Recherchen ergeben, dass die Implementierung der neuen grundrechtsrelevanten Verpflichtungen bisher gescheitert ist“ (…). Mehr…

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Freitag, 18. März 2011

Im vergangenem Jahr haben Politessen in München 716.000 Falschparker überführt und ihnen ein Knöllchen verpasst. Dadurch mussten die Betroffenen insgesamt 9,8 Millionen Euro zahlen. Doch jetzt gibt es ein Gegenmittel gegen die Politessen. Die „ParkPatrol“-App für das iPhone. Diese kann man kostenlos aus dem Internet herunterladen. Mehr…


Autor:
Eckehard Kraska

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