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Die Datenwoche im Datenschutz (KW10 2012)

Sie können nicht alles lesen. Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (US-Datenschutz-Kodex, Cloud-Computing, Lieblingspasswort, Leistungsschutzrecht, Datenschutz-Stiftung, EU-Datenschutzbeauftragter, Israel, Überwachungskameras).

Sonntag, 4. März 2012

US-Telekom-Behörde lädt Bürger zur Mitarbeit am Kodex über Verbraucher-Datenschutz ein. Die US National Telecommunications and Information Administration (NTIA) ruft Unternehmen und Bürger zur gemeinsamen Ausarbeitung der von Präsident Obama kürzlich vorgestellte Datenschutz Charta für Verbraucher auf. Im Rahmen eines groß angelegten Konsultationsprozesses (PDF Dokument) sollen Unternehmen, Verbraucher und Experten rechtlich verbindliche Verhaltenskodizes entwickeln, die die in der Charta vorgestellten Grundprinzipien mit Leben füllen sollen. Als erstes Thema schlägt die Behörde einen Code of Conduct über die Transparenz von Datenschutzbestimmungen bei Mobile Apps vor. Gleichzeitig fragt die NTIA auch ab, wie die Konsultation über diesen und eine lange Liste weiterer Einzelstandards gestaltet werden soll. Bericht bei heise.de…

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Sicherheit und Datenschutz beim Cloud-Computing sind das Leitthema der am Dienstag beginnenden IT-Messe Cebit. Beim Rechnen in der Wolke sind Anwendungen nicht mehr auf einem festen Rechner installiert, sondern ins Internet ausgelagert. Solche Dienste können auch dem normalen Computernutzer etwas bringen. Das müssen Sie über das Internet in der Wolke wissen. Aufklärung bei bazonline.ch…

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Montag, 5. März 2012

Lieblingspasswort der Geschäftswelt lautet „Password1“.Laut Trustwave Global Security Report 2012 gehört das Wort Passwort in Geschäftswelt zu den meist genutzten Passwörtern. Offenbar wird in vielen Unternehmen die Meinung vertreten, dass sich das Wort Passwort anhand der Anzahl der Buchstaben plus Ziffer zum Schutz brisanter Daten anbietet. Unter den 10 meistgenutzen Passwörtern ist das Wort Passwort in 6 unterschiedlichen Schreibvarianten vertreten. Mehr bei virenwelt.info…

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Bald ist Schluß mit dieser Rubrik: Verlage sollen Geld von News-Aggregatoren erhalten. Die Koalition hat am gestrigen Sonntag entschieden, ein Leistungsschutzrecht für Internetinhalte von Verlagen einführen zu wollen. Wörtlich heißt es im Protokoll des schwarz-gelben Koalitionsausschusses vom 4. März: „Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen.“ Die Schutzfrist für journalistische Texte im Web soll der Vereinbarung zufolge ein Jahr betragen. Für das Inkassieren und die Verteilung der Entgelte soll eine nicht konkret benannte Verwertungsgesellschaft zuständig sein. Mehr bei heise.de…

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Dienstag, 6. März 2012

Neue Stiftung Datenschutz: ein „Wirtschaftstrojaner“ für die Industrie?  Lesenswert zum Status die Antwort der BReg (BT-Drucksache 17/8692) mit dem Titel „Unklarheiten bei der Stiftung Datenschutz“ auf eine Kleine Anfrage von B90/Die Grünen. (…) Hintergrund: Im Koalitionsvertrag vom 26. Oktober 2009 ist die Errichtung einer Stiftung Datenschutz vorgesehen. (…) Das  Konzept könnte, so die Anfrage, zu einer Interessenvermengung führen. Ziel sei es, heißt es in der Antwort, die Unabhängigkeit und Neutralität der Stiftung zu gewährleisten. (…) Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 16. Februar 2012 eine Pressemitteilung unter der Überschrift „Stiftung Datenschutz droht Wirtschaftstrojaner zu werden“ [veröffentlicht]. (…) Der Sprecher für Innenpolitik der Bundestagsfraktion Dr. Konstantin von Notz betonte (…), dass sich die ärgsten Befürchtungen bewahrheiten würden, (…) liest man im beck-blog…

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Mittwoch, 7. März 2012

EU-Datenschutzbeauftragter kritisiert Reformpläne. „Vorgeschlagene Regeln für Datenschutz im Strafverfolgungsbereich unannehmbar schwach.“ Bericht vom derstandart.at…

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Donnerstag, 8. März 2012

Ein lange geplantes Abkommen soll die Zusammenarbeit mit der EU-Polizeiagentur befördern. Strittig sind unter anderem die Erhebung von Daten in besetzten Gebieten und ein Polizeihauptquartier. Die EU-Polizeiagentur Europol will ein Kooperationsabkommen mit Israel abschließen. Dadurch würde der Datentausch zwischen den beiden Partnern erleichtert. Europol kann darüber hinaus polizeiliche Maßnahmen koordinieren, sofern sie zwei oder mehr Länder betreffen. Der zugrundeliegende Beitrag von Telepolis… sowie zur Abrundung Haaretz.com…

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Freitag, 9. März 2012

Zukunftsentwicklung Kundenanalyse durch Überwachungskameras. Flächendeckend in Europa möchten Geschäftsinhaber ihre Kunden oder Partner besser verstehen. Nun gibt es diese Technik für jeden, der sie sich leisten kann. Es wurde ein einzigartiges Programm der Videoüberwachung erstellt, das den leitenden Angestellten dabei beistehen soll, das Verhalten ihrer Kunden einfacher und gezielt verstehen zu können. Das Tool funktioniert über einer Software und der passenden Überwachungskamera, jene kann bereits installiert sein und benötigt keine Neuanschaffungen. Hier gehts zu deaf-news-magazin.de…


Autor:
Eckehard Kraska

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