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Datenmissbrauch weitet sich aus: Über 1 Million Datensätze?

Der berichtete Vorfall mit kursierenden Listen, die nicht nur Adressen sondern auch Kontodaten beinhalten und wahrscheinlich grossflächig zum Betrug genutzt wurden, zieht weitere Kreise: Der Informant der Verbraucherzentralen sprach mit dem Spiegel und gab an, dass die bisherigen 17.000 Datensätze nur ein sehr leiner Teil wären. Insgesamt soll er selbst über 1,5 Millionen Datensätze mit Kontonummern verfügen. Dazu auch Heise und FR-Online.

Jeder sollte in Zukunft – was man ohnehin machen muss – seine Kontoauszüge genau prüfen und sich überlegen, ein Zusatzkonto anzuschaffen.
Ich selbst habe ein (kostenloses) Girokonto, das ohne Dispo ausgestattet ist. Regelmässig zahle ich eine Summe ein und nutze es für Bestellungen oder wenn ich unterwegs per Karte zahle.
Einerseits erleichtert es den Überblick, verhindert zu grossen Schaden bei einem Daten-Diebstahl, andererseits chützt es aber auch vor ungewollten Ausgaben 😉 Es gibt heute sehr viele gut ausgestattete kostenlose Girokonten, man muss nur darauf achten, auch wirklichen keinen Dispo-Kredit zu erhalten.

In einer Zeit, in der die Kartenzahung zur Massenzahlung geworden ist, ist das zweite Giro-Konto inzwischen genauso klug wie die zweite Mail-Adresse und eine ebenso geeignete Methode, sich vor „Spam“ zu schützen – mit allen Vorzügen, aber auch Nachteilen.