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Verbraucherzentrale testet Scoringverfahren: durchgefallen

Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) berichtet, verstoßen Scoringverfahren der Kreditwirtschaft gegen Gesetze und sind intransparent. Die vzbv wirft der Kreditwirtschaft Willkür und Intransparenz bei der Kreditvergabe vor.

Zentrale Ergebnisse der Studie lauten:

  • In knapp 50 Prozent der Fälle wurden Verbraucher nicht über den Einsatz von Scoring-Verfahren informiert.
  • In über 60 Prozent der Fälle wurde ihnen kein Angebot gemacht, die verwendeten Daten zu kontrollieren.
  • In 90 Prozent der Fälle wurde ihnen der Score nicht mitgeteilt.

Darüber hinaus, so die vzbv, werden beim Einsatz von Scoringverfahren Gesetze missachtet: Eine automatisierte, den Verbraucher benachteiligende Einzelentscheidung ist gesetzlich verboten. Dennoch verlassen sich Kreditsachbearbeiter laut vzbv in knapp 80 Prozent der Fälle ausschließlich auf das automatisch generierte Kreditangebot, ohne eine individuelle Prüfung anzustellen.

Pressemitteilung dazu.

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Verbraucherschützer machen gegen Scoring zur Bonitätsprüfung mobil

Heise Meldung: „Verbraucher- und Datenschützer haben bei der Vorstellung einer Studie (PDF-Datei) über „Scoring im Praxistest“ am heutigen Mittwoch in Berlin eine scharfe Regulierung der Auskunfteienbranche gefordert. Als Kernpunkte nannte Gerd Billen, der neue Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) eine staatliche Zulassungspflicht für Firmen, die im vielfach kritisierten Geschäft mit der Prüfung der Kreditwürdigkeit von Konsumenten tätig sind. Zudem müsste die „Zutatenliste“, mit denen entsprechende „Scores“ zusammengemixt würden, offen gelegt werden. Insgesamt müssten die Auskunfteien mehr Transparenz an den Tag legen. Es gehe um die „Begrenzung der Sammelwut bei den Banken als auch bei den Versicherungen“. 85 Prozent der Konsumenten wüssten zudem nicht einmal, was sich hinter dem Begriff Scoring verbirgt, und müssten zunächst grundsätzlich darüber aufgeklärt werden. „

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Verfassungsschützer wollen mehr Befugnisse

Laut einem Bericht bei der Tagesschau fordern Verfassungschützer mehr Befugnisse in einem Papier:

Konkret fordern die Autoren mehr Befugnisse für die operative Arbeit der Verfassungsschützer: Akustische und visuelle Wohnraumüberwachung – also Lausch- und Spähangriff – sollen einfacher und auch unabhängig von der Polizei möglich sein. Sie fordern auch Online-Durchsuchungen, allerdings soll erst das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes abgewartet werden.

Und wenn es nach den Verfassungsschützern geht, ist auch bald Schluss mit dem anonymen Surfen in Internetcafés. Eine Ausweispflicht soll kommen. Weiter heißt es in dem Papier: „Wünschenswert wäre eine gesetzliche Regelung analog der italienischen Vorgehensweise – also der Fertigung einer Kopie des Personalausweises in Verbund mit einer eindeutigen Benuzter-ID für die Dauer des Callshopbesuches.“

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Britische Polizei räumt eklatante Schwächen der Videoüberwachung ein

Bei Heise ist ein Bericht zu finden, dem zufolge die Videoüberwachung teilweise erhebliche Probleme birgt:

Graeme Gerrard, bei der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO) für Videoüberwachung zuständig, hat bei einer parlamentarischen Anhörung eingeräumt, dass die in Großbritannien schier jeden Meter in Innenstädten überwachenden Kameras Gewaltverbrechen und spontan begangene Straftaten nicht verhindern. Andere Länder seien zwar längst erstaunt, in welchem Ausmaß die Briten durch „Closed Circuit Television“ (CCTV) bespitzelt würden, erklärte der Ermittler am Donnerstag im Verfassungsausschuss des House of Lords. Die Abschreckungswirkung sei aber sehr gering. Der Experte der Vereinigung der lokalen Polizeichefs gab zudem zu, dass die Öffentlichkeit über die Effizienz der elektronischen Augen „in die Irre geführt“ worden sei.