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Bahn-Datenaffäre geht weiter

Das Thema ist schwierig und auch wenn abzulehnen, so doch rechtlich in einer Grauzone: Wie nun bekannt wurde liess man bei der Bahn wohl auch systematisch den Mailverkehr überwachen und ggfs. mails löschen, so SPON:

Nach SPIEGEL-Informationen hat das Unternehmen E-Mails von Gewerkschaftern während des Lokführer-Streiks überwacht. Manche E-Mails wurden gar gelöscht. […] Die Bahn die Löschung der Mails inzwischen bestätigt. „Die Benutzung des Hauspostsystems durch die GDL für Streikaufrufe war rechtswidrig“, sagte ein Bahn-Sprecher der Nachrichtenagentur afp zur Begründung. Durch die Massenmails der GDL habe es Probleme beim hausinternen Mailserver gegeben. Daraufhin sei entschieden worden, die E-Mails zu löschen.

Trotz aller Beharrlichkeit scheint inzwischen festzustehen, dass Mehdorn selbst seinen Rücktritt durchziehen wird, so die Tagesschau. Bleibt zu hoffen, dass nun endlich Aufklärung stattfindet und die Salami-Taktik ein Ende hat.

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