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Ausmaß der Cyber-Attacke auf das Pentagon größer als bisher bekannt

Die Cyber-Attacke auf Teile des Pentagon-Netzwerks im Juni vergangenen Jahres hat möglicherweise größere Auswirkungen auf die Netzsicherheit gehabt als bisher bekannt geworden ist. Es sei eine „ungeheure Menge“ Daten entwendet worden, räumte vergangene Woche Dennis Clem ein, CIO im Office of the Secretary of Defense. Das berichtet das US-Magazin Government Executive. Nach der Attacke, hinter der chinesische Hacker gesteckt haben sollen, hatte das Pentagon 1500 Rechner für mehr als eine Woche offline genommen. Auf dem erfolgreich angegriffenen Mail-Server hätten „größtenteils“ keine vertraulichen Daten gelegen, hieß es zur Beschwichtigung.

Allerdings wurde, so heißt es nun in dem Magazin-Bericht, in Teilen des Netzwerks bei der Reorganisation der Infrastruktur schädlicher Code entdeckt, der eine Lücke in Microsoft Windows ausgenutzt haben soll. Mitarbeiter des Pentagon hätten namentlich adressierte E-Mails erhalten. Wenn sie diese geöffnet hätten, seien Zugangsdaten zum Netzwerk ausspioniert worden.

So hätten die Urheber des schädlichen Codes Zugang zum gesamten Netzwerk erlangen können. Dort liegende Daten hätten kopiert und dem Eindringling zugeschickt werden können, heißt es. Die Bedrohung dauere nun an, wird Clem zitiert, da nicht bekannt sei, wann die gestohlenen Informationen genutzt würden, die für Gegner der USA wertvoll sein könnten. (Quelle: Heise)

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