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ADRESSFACTORY – Deutsche Post im Sammelwahn?

Mit Überraschung habe ich heute zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Post einen direkten Adressservice betreibt unter dem namen „ADRESSFACTORY“ und damit wirbt, über 90 Millionen Datensätze zu führen. Zu finden ist die reichhaltige Angebotsplatte hier und man stellt sich die Frage: Wo haben die die Adressen her? Mir drängt sich schon der Verdacht auf, dass hier der Briefverkehr gezielt ausgewertet wurde, was m.E. nicht rechtmässig wäre.

Dabei bietet die Post nicht nur einen Adresshandel an, sondern auch eine Korrektur, das heisst: Man gib Adressdatenbanken rein und erhält korrigierte Datenbanken zurück.

Ich habe heute einfach eine Anfrage als Betroffener gestellt und bin gespannt welche Antwort kommt.

Ein Gedanke zu „ADRESSFACTORY – Deutsche Post im Sammelwahn?“

  1. Ich habe es heute auch mit Entsetzen festgestellt, gegoogelt und diesen Artikel dazu gefunden. Was hat die Anfrage ergeben? Ich finde es schlimm, dass meine Adresse, die nirgends verzeichnet ist, dort auftaucht und sogar mein Vornahme korrekt angezeigt wird, obwohl ich ihn nie so benutze. Da wurde ich doch etwas stutzig. Darf die Firma post direkt meine Adressen vertreiben und was wird da überhaupt von meinen Daten preisgegeben? Ich fühle mich ja etwas verraten und verkauft…

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