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4 Millionen Kreditkarten-Datensätze bei US-Lebensmittelhändler geklaut

Heise berichtet von einem neuen Vorfall in den USA, der jedem nochmals vor Augen führt, warum auch die Kartenzahlung im Geschäft vor Ort mit gewissen Risiken verbunden ist – und warum Bar zahlen am Ende doch die sicherste Lösung bleibt:

Die US-Lebensmittelkette Hannaford Bros. hat sich zwischen dem 7. Dezember 2007 und dem 10. März dieses Jahres rund 4 Millionen Kreditkartennummern klauen lassen. US-amerikanischen Medienberichten zufolge installierten die kriminellen Drahtzieher hinter dem Datendiebstahl Spionageprogramme auf den Servern des Unternehmens in der Region New England sowie in den US-Bundesstaaten New York und Florida.
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Die Schadsoftware soll die Kreditkartendaten abgegriffen haben, wenn Bezahldaten von den Point-of-Sale-Geräten in den Filialen des Unternehmens an die Server zur Autorisierung der Transaktion übertragen wurden. Die gestohlenen Kreditkartennnummern und die zugehörigen Ablaufdaten wurden anschließend an Server in Übersee transferiert. […] Wie die Schadsoftware auf die Server gelangen konnte, ist bislang unklar. (Quelle: Heise)

Zur weiteren Lektüre empfehle ich meinen Hinweis auf die in Deutschland stattfindende Speicherung von Daten bei Kartenzahlung (hier zu finden), sowie meinen Artikel zum Risiko bei Kundenkonten. Interessant ist sicherlich auch die Statistik des BKA zum Kartenmißbrauch.

Mein Tipp ist klar: So selten wie möglich mit Karte zahlen, wer glaubt, dass dieser Rat überzogen ist, sollte obige Links nachlesen und seine Argumente prüfen. Hinzu kommt der angenehme Effekt, dass nur bei Barzahlung immer das „Gefühl des Zahlens“ bleibt und dies nicht ohne Grund einer der ersten Tipps von Schuldnerberatern ist – wer nur noch Bar zahlt, achtet faktisch mehr auf sein Geld und seine finanzielle Situation.

Ein Gedanke zu „4 Millionen Kreditkarten-Datensätze bei US-Lebensmittelhändler geklaut“

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