Umfrage: Vorratsdatenspeicherung schränkt Kommunikation stark ein

Viele Menschen fühlen sich durch die zu Beginn diesen Jahres eingeführte Vorratsdatenspeicherung (VDS) von Verbindungs- und Standortdaten in ihrer Telekommunikation eingeschränkt.

Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK-VDS) unter den Unterzeichnern der von ihm eingelegten Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung durchführte. Insgesamt wurden 8000 Menschen befragt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, gibt aber einen Einblick in die Verhaltensänderungen, die durch die Speicherung hervorgerufen werden können. So berichten von Journalisten von Informanten, die nur noch bei persönlichen Treffen Informationen weitergeben wollen; gleiches berichtet ein Finanzberater von seinen Kunden, die über steuerliche Fragen nur noch von Angesicht zu Angesicht sprechen wollen. (Quelle: AK VDS via Datenschutzzentrum)

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