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Streetview-Widerspruch: Google hat geantwortet

Ich freue mich (ernsthaft) mitteilen zu können, dass Google auf meinen gestern erneut zugestellten Widerspruch in Sachen Streetview innerhalb von 12h reagiert hat.

Hinweis: Vorlagen, um der Erfassung durch Google-Streetview zu widersprechen, finden Sie hier.

Der Widerspruch wurde angenommen, die Antwort ist offensichtlich ein Textbaustein (auf meine Frage, wann die hier aufschlagen, wurde gar nicht eingegangen), aber ich möchte diesen Absatz hervorheben, der das Thema bei Umsetzung vollständig entzerren würde:

Wir entwickeln derzeit Mittel, welche es Ihnen vor der Veröffentlichung von StreetView-Bildern aus Deutschland ermöglichen werden, Google noch genauer über den Gegenstand Ihres Widerspruchs zu unterrichten. Dies betrifft insbesondere Mittel, mit denen Sie uns helfen können, das Gebäude oder Grundstück, auf welches sich Ihr Widerspruch bezieht, verlässlicher zu identifizieren. Wir werden uns diesbezüglich so bald wie möglich erneut mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis dahin bedanken wir uns herzlich für Ihre Geduld.

Also Fazit: Widerspruch lohnt sich erstmal, es gibt die Hoffnung, dass Google einen Weg findet, wie man direkt die Anzeige unterbindet. Negativ: Auf Nachfragen zum Thema wird nicht eingegangen, insbesondere die Frage, wann Google in der jeweiligen Region aufschlagen möchte – da Google nach eigenen Angaben nur die grösseren Städte vorher auf der Webseite benennt, sind die vielen kleinen Dörfer damit weiterhin im Nachteil.

Wer der Wiedergabe seines Hauses in Google-Streetview widersprechen möchte, muss eine Mail an streetview-deutschland@google.com senden, oder das ganze als Brief an

Google Germany GmbH
betr.: Street View
ABC-Straße 19
20354 Hamburg

Ein kurzer Zweizeiler sollte reichen, den man nach dem Versenden ausdruckt und abheftet – genauso die spätere Bestätigung von Google (im Betreff steht ein Mail-Code, der sollte mit ausgedruckt werden):

Sehr geehrte Damen & Herren,

hiermit widerspreche ich der Aufnahme, auf jeden Fall aber der Wiedergabe, von Abbildern meines Hauses in ihrem Dienst Google-Streetview. Betroffen ist die Anschrift [Strasse Hausnummer] in [PLZ Ortsname],

mfg
Name

 

100 Gedanken zu „Streetview-Widerspruch: Google hat geantwortet“

  1. Ein bisher nicht erwähnter Problempunkt scheint mir zu sein, dass auch Sicherheit ein Rolle spielt. Flucht und Einbruchwege können schon am Rechner ausbaldowert werden. Ist irgendwo eine Tür oder ein offener Durchgang, etc. Was sagen Bankhäuser dazu???

  2. Ich kann nur jeden eindringlich warnen, die Website http://www.streetview-einspruch.de/ für einen Einspruch gegen Google Street View zu nutzen.

    1. Die Website steht in keinerlei Verbindung mit Google!
    2. Der Betreiber ist eine Privatperson!
    3. Die Adress-Eingaben werden nicht verschlüsselt!

    Betreiber ist laut Impressum […] (Daten auf Bitte des Betroffenen entfernt).

    Herr Schumacher steht nicht im Telefonbuch; unter der selben Adresse mit anderer Telefonnummer firmiert der Bernd Wink Schlüsseldienst.

    Seien Sie klug und geben Sie Ihre Adresse im Internet NIEMALS unbekannten Privatpersonen!

  3. Die Widerspruchsaktionen sind ja noch schlimmer: so erhält Google zum dort vorhandenen Datenbestand (unabhängig von der Bildveröffentlichung) auch ganz bequem noch die Eigentümer- oder Mieternamen. Ganz toll!

  4. @jürgen:
    um die Wohnumgebung eines Bewerbers zu analysieren brauch ich kein GSV… dafür reicht die Adresse die auf der Bewerbung steht und eine simple Karte…
    à la “Ah Berlin, Kreuzberg”

    @rentni:
    dazu ist wohl die Satelittenansicht geeigneter, bzw das direkte Überprüfen…
    mal ehrlich?! würdest du etwa in ein Haus einbrechen ohne dir vorher vor Ort ein Bild gemacht zu haben?

    @all: Wenn man will, findet man über so gut wie jeden etwas im Internet…Daten werden überall erfasst. Werft erst mal eure 100Kundenkarten weg wenn ihr sowas nicht wollt, lasst euch aus dem Telefonbuch streichen und nehmt euren Namen von der Klingel und am besten lasst ihr euch noch in Bernd Müller oä. umbenennen…

  5. stell dir vor, du bewirbst dich irgendwo in deutschland um eine anstellung. man wird in dieser firma bei allen auswahlkriterien auch im netz nachsehen, wo und wie du wohnst.gefällt einem arbeitgeber das haus bzw. die umgebung drum herum wo du wohnst nicht ganz, wirst du den job mit sicherheit nicht bekommen. von den hochhäusern in unseren städten mit sozialen brennpunkten mal abgesehen, diese sind jedem arbeitgeber in der näheren umgebung sowieso bekannt.hier reicht die reine adresse um abgelehnt zu werden.

  6. Jeder muss für sich selbst entscheiden können ob und welche Daten er der Welt preisgibt.
    Wenn andere sich über Facebook, Payback und Googledienste analysieren lassen wollen sollen sie, es ist ihre Entscheidung.

    Über mich ist nichts im www herauszufinden, kein Social Network, kein Telefonbucheintrag, keine Kundenkarten. Und das wird auch so bleiben, weil ich es so will.

    Wohin solche Dinge ganz schnell führen können, hat ja nicht zuletzt ein Mitarbeiter Blizzard’s präsentiert bekommen. Und nur um zu beweisen, dass die Freigabe der persönlichen Daten überhaupt kein Problem sei. Eindrucksvoller kann es nicht nach hinten losgehen.
    http://diepresse.com/home/techscience/hightech/konsolen/579939/index.do

    Streetview mag nur ein kleiner Baustein zum Ganzen zu sein, je mehr Bausteine aber, desto genauer wird das Bild einer Person.
    Eine Diskussion über das Für und Wider, gepaart mit Diffarmierungen, erscheint mir vollkommen fehl am Platze. Warum muss man sich denn ob seiner Entscheidung für oder wider der Veröffentlichung überhaupt rechtfertigen?

  7. Das ist alles Unsinn !
    Google interessiert sich überhaupt nicht für die Datenschutzrechte bzw. Probleme eines Einzelnen ! Die Antwort ist eine automatisch generierte Antwort, dass bekommen Alle ! Last euch nicht von Google veralbern ! Das Beste ist den Antrag auf sofortige Löschung (gerade bei privatgelände) an Golle zu senden. Leider ist widereinmal unser Regierung zu langsam, um auf solche Datenschutzprobleme zu reagieren !Schon vorher hätte ein Gesetz beschlossen werden müssen. Stoppt endlich diesen Datenschutzmissbrauch von Googlw und verbietet die Daten weltweit !beste grüeße Tom aus Hamburg

  8. Tja, wenn man den Widerspruchs-Antwort-Text von Google liest, weiss man, dass sie uns als Widersprechende für sich als Informationsgeber einsetzen. Das heisst, durch Euren Widerspruch erhält Google personenbezogene Daten zu einer Immobilie, sie wissen also, wer wo wohnt dank Eurer Reaktion. Achtet auf die Formulierung: ” Dies betrifft insbesondere Mittel, MIT DENEN SIE UNS HELFEN KÖNNEN können, das Gebäude oder Grundstück, auf welches sich Ihr Widerspruch bezieht, verlässlicher zu identifizieren.” (Hervorhebung von mir) Daher sollte man sich schwer überlegen, ob das nicht ein noch viel gewinnbringenderer Trick für die ist, an unsere Personen-Daten zu kommen!!!!!

  9. Warum läuft das nicht, wie
    bei Werbung?
    Nur mit Erlaubnis darf veröffentlicht werden.
    Da Streetview die Häuser ja filmt, sind die Kollegen ja vor
    Ort und können einfach
    Vordrucke für Genehmigungen
    mit Rückantwortumschlag in den Briefkasten schmeißen. Keine Antwort keine Genehmigung

  10. Hi,
    noch mal zum Einspruch, ist es evtl nicht sogar sinnvoll, die Verknüpfung der Daten (Anschrift, Tel.nummer, etc.) zu untersagen ? Immerhin erweitert man ja, mit dem Senden der Anschrift und des Namens, den Datenbestand von Google. Auch die Weitergabe und die Speicherung kann problematisch sein.
    Mal darüber nachgedacht ?
    Gruß
    Chris

  11. Googles Online-Widerspruch lädt bei meinen Versuchen mit verschiedenen Browsern immer nur leere Seiten.
    Die (automatisierte) Antwort auf meine E-Mail an streetview-deutschland@google.com geht darauf gar nicht ein und lautet unter Hinweis darauf, ich müsse einen Brief schreiben:

    Hallo,

    vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir haben vor Kurzem eine Online-Funktion gestartet, mit der Sie Ihr Haus bzw. Grundstück vor der Veröffentlichung in Street View durch uns unkenntlich machen lassen können.

    Diese Funktion steht Ihnen jetzt unter http://www.google.de/streetview zur Verfügung.

    Mithilfe dieser Funktion können wir zuverlässiger sicherstellen, das richtige Haus bzw. Grundstück zu entfernen. Sollten Sie die Online-Funktion nicht nutzen können, schreiben Sie uns bitte einen Brief an folgende Adresse: Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg.

    Zunächst startet Street View in de®n folgenden Städten: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Die Bearbeitung Ihres Antrags und die Unkenntlichmachung von Abbildungen vor der Veröffentlichung in Street View (auch in den entsprechenden Rohdaten) nimmt einige Zeit in Anspruch. Daher können wir Anträge, die die oben genannten Städte betreffen, nur bis zum

    15. September 2010

    entgegennehmen.

    Für alle anderen Gebiete bleibt die Funktion bis auf Weiteres verfügbar.

    Sofern sich Ihr Widerspruch auf die Abbildung einer Person oder eines Fahrzeugs bezieht, welche sich nicht auf dem von Ihnen angegebenen Grundstück befinden, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es uns nur anhand sehr präziser und zutreffender Angaben zu Ort und Zeit der Aufnahme und einer detaillierten Beschreibung der Person bzw. des Fahrzeugs möglich ist, die entsprechende Aufnahme zu ermitteln. Sollten Sie solche Angaben machen können, senden Sie diese bitte an die oben angegebene Postanschrift.

    Falls Sie sich fragen, wie Sie Street View sinnvoll nutzen können – hier noch einmal das Wichtigste in Kürze:
    Street View ist eine neue Funktion unseres Kartendienstes Google Maps und gibt es bereits für mehr als 20 Länder weltweit. Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Kolosseum in Rom oder Disneyland Paris, können Sie nun in einer 360-Grad-Ansicht erleben. Bei der Planung Ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise können Sie nicht nur das Hotel, sondern auch dessen Nachbarschaft kennenlernen. Auch wenn Sie umziehen möchten, erkunden Sie einfach mit Street View die Gegend, so als wären Sie direkt vor Ort.

    Probieren Sie Street View doch selbst einfach mal aus unter http://www.google.de/streetview.

    Herzliche Grüße

    Ihr Street View Team

    Google Germany GmbH
    im Auftrag der Google Inc.

    Sie erhalten diese E-Mail als Antwort auf Ihre Anfrage an streetview-deutschland@google.com. Ohne weitere Anfragen an uns erhalten Sie von uns keine weitere E-Mail.

    Google Germany GmbH
    ABC-Straße 19, 20354 Hamburg
    AG Hamburg, HRB 86891, Sitz der Gesellschaft: Hamburg
    Geschäftsführer: John Herlihy, Graham Law, Lloyd Martin, Kent Walker

  12. Wegen des Streetview-Projekts müssen wir nicht auf juristischer Ebene debattieren. Der Punkt ist, dass ich ungefragt, unbotmäßig und maßlos vereinnahmt. Ich gestehe dem Unternehmen Google ganz einfach nicht das Recht zu, meine Wohnstätte zu fotografieren und zu veröffentlichen.

  13. Hallo Leute,

    Die Nutzer die hier GSV widersprechen, sind die ersten die GSV nutzen um zu sehen wie ihre nachbarn, freunde oder bekannte wohnen!

    Wenn Google schon den widerspruch ermöglicht. Möchte ich auch für die, die dafür sind einen “Update” Knopf haben. Da meine Hausfassade demnächst erneuert wird möchte ich wenigstens die aktellste Version meines Hauses im GSV sehen. :-)

    Und denkt dran gegen Payback hat keiner was unternommen, die sammeln die Daten munter und verkaufen die Adressen und das was die Kunden gekauft haben. Und das System ist schon vor dem Euro eingeführt worden!

    mfg

    Tobias

  14. SORRY, grundsätzlich muß es anders ablaufen!

    Da kann nicht einfach jemand kommen und machen was er will, schon zweimal nicht ein ausländischer Gast, wie GOOGLE oder wer auch immer.

    Es geht darum, daß wir uns also ausschließen und melden sollen.
    Das ist der falsche Weg.

    Richtig wäre, eine Anfrage an jeden EInzelnen Haushalt ob er gefilmt werden möchte.

    Dann würden diese Menschen (?) bei GOOGLE nicht so einfach und billig diese Daten bekommen und hätten zudem einen höheren Aufwand.

    Am Besten wäre es, wenn das Land BRD kurz und bündig NEIN sagt. Oder die Länder dies täten.

    So bleibt es beim Einzelnen ??? Was soll das ???

    Städte mögen Ihre komplette Straßenpläne an diese GOOGLER senden, dann ist Schluß mit SPANNEN !!!

    Gruß,
    F. Hermann

  15. Zu “Martin Patton”:

    Was oder wie willst Du dies durchsetzen ? Wäre bestimmt anderen einen Tip wert ! Danke !

    Ich tendiere, daß die Städte Einspruch erheben sollten und zwar schnellstens ! Werde morgen aufs BMA gehen und da dies anmerken ! Mal sehen was gesagt wird !

    Und kurz zu “Tobias F.”:

    Das glaube ich nicht, auch wenn es verlockend ist “einmal” zu schauen. Ich habe es z.B. nicht gemacht und könnte mir sogar vorstellen, wenn ich so ein Auto sehe, es zu hindern, blockieren bzw. es zu stoppen auf dem Weg bei deren Daten-Sammel-Wahn !

    Tobias, könnte es sein, daß Du vielleicht, nur vielleicht von Dir ausgehst ???

    LG,
    F. Hermann

    “Martin Patton schrieb:
    August 17th, 2010 at 12:21 pm

    Wegen des Streetview-Projekts müssen wir nicht auf juristischer Ebene debattieren. Der Punkt ist, dass ich ungefragt, unbotmäßig und maßlos vereinnahmt. Ich gestehe dem Unternehmen Google ganz einfach nicht das Recht zu, meine Wohnstätte zu fotografieren und zu veröffentlichen.”

    Tobias F. schrieb:
    August 17th, 2010 at 2:19 pm

    Hallo Leute,

    Die Nutzer die hier GSV widersprechen, sind die ersten die GSV nutzen um zu sehen wie ihre nachbarn, freunde oder bekannte wohnen!

    Wenn Google schon den widerspruch ermöglicht. Möchte ich auch für die, die dafür sind einen “Update” Knopf haben. Da meine Hausfassade demnächst erneuert wird möchte ich wenigstens die aktellste Version meines Hauses im GSV sehen. :-)

    Und denkt dran gegen Payback hat keiner was unternommen, die sammeln die Daten munter und verkaufen die Adressen und das was die Kunden gekauft haben. Und das System ist schon vor dem Euro eingeführt worden!

    mfg

    Tobias

  16. Widerspruch zur Veröffentlichung in Google-Streetview:

    hiergegen Widerspruch eingelegt. Die Veröffentlichung der Aussenansicht meiner Wohnung, PKWs etc.. ist allein MEINE Sache und nicht von Google und ähnlichen Unternehmen. Nebenbei hätte Erich Mielke nicht nur an Google-Streetview, sondern auch z.B. an Handyortungen seine helle Freude. Teilen sie doch beim eingeschalteten Handy fast auf den Meter genau den Standort seines Besitzers/Trägers mit.

    Datensammlung über Payback und ähnliche Verfahren: Genau deshalb habe ich keine Paybackkarte. Abgesehen davon rechnen sich viele “grosszügige Paybackversprechen” unterm Strich gesehen nicht.

    Und weil wir gerade beim Thema sind: tel. Meinungsumfragen, etc…(der Zufallscomputer hätte gerade DIESE Telnr. ausgewählt): Diese werden ausnahmslos ohne Diskussion von mir abgelehnt.

    Veröffentlichung von eigenen Tel.nr. in Telefonverzeichnissen: Nicht mit meiner Tel.bzw. Handynr.

    Preisgabe pers. Daten bei Facebook, und anderen I-netcommunities: Wenn überhaupt nur mit Nicknames – und selbst das ist nicht unkritisch.

    Mit diesen zugegebenermassen rigerosen Massnahmen halte ich mir bis jetzt erfolreich Werbeanrufe, Spammails, und andere unerwünschte Kontaktaufnahmen fern.

  17. Hallo zusammen,
    @Tobias: Payback: da hast du auch Recht. Nur manchmal dauert es halt, um das Ausmaß zu verstehen und besser spät als nie etwas dagegen unternommen.

    GSV: auch ich habe GSV bereits benutzt, um mir eine Vorstellung meines Urlaubortes zu verschaffen. An sich eine tolle Sache. Aber ich finde, alles muss freiwillig bleiben und mein Eigenheim möchte ich nunmal nicht dem Internet zugänglich machen.

    @Dr. Sebastian Kraska:
    Wissen Sie, ob man bei einem Mehrparteienhaus einen Beschluß der Eigentümer benötigt? Oder reicht es aus, wenn eine Partei dagegen ist?

    Vielen Dank und Gruß.

  18. Das Problem ist einfach, wie es unsere Gesetze vorsehen…..vorher um Genehmigung fragen! Aber aus Profitgründen wird die Gesetzgebung aufgeweicht und der Gesetzgeber schaut zu! unbedingt sollte man auch ggf eine Löschung der Urabilddatei fordern. So zur Sicherheit.

  19. Widerspruch zur Veröffentlichung in Google-Streetview.
    Ich bin auf keinen Fall damit einverstanden, daß irgendetwas was mein Haus betrifft oder irgendwelche Daten veröffentlicht werden, bzw.in Google-Streetview veröffentlicht wird.
    Mfg. [vom Webseiten-Betreiber anonymisiert]

  20. WARUM NICHT? Ganz einfach, zeig mir wo Du wohnst und ich sage Dir wie kreditwürdig Du bist, wie ordentlich Du bist, wer Du bist…

    Anhand Deines Wohnortes können vielerlei Rückschlüsse gewonnen werden. Banken nutzen dieses Kriterium, sehr intensiv.

    Ich kann diese Vorgehensweise nicht unterstützen und werde wiedersprechen.

  21. es darf meinetwegen jedes haus aus dem auto heraus, oder fußgänger-perspektive fotografiert und ins netz gestellt werden, es kann nur gesehen werden was der hausbesitzer wollte.
    allerdings benutzen die google-leute hilfsmittel wie z.b. lange teleskopstative mit denen sie einblicke auch hinter sichtzäune und hecken nehmen können. damit wird eindeutig die privatsphäre der hausbewohner beschädigt.
    das gleichzeitig noch probiert wird in offene w-lan netze zukommen ist eine sauerei,kann man ja gleich nachschauen ob die haustür vieleicht nicht verschlossen ist und sich im haus auch noch umschauen.
    ich habe zu diesen leuten kein vertrauen mehr.

  22. Ich habe meinen Widerspruch ergänzt mit einem Hinweis, daß google bei Mißachtung automatisch einer Bearbeitungsgebühr von 499,–€ monatlich zustimmt, zahlbar bis zum 5. Werktag des Folgemonats.

  23. Ich möchte nicht, dass mein Haust in Street View erscheint. Warunm? Ich möchte es einfach nicht. Argument beendet.

    Sicherlich fahren ungefähr 10.000 leute täglich an meinem Haus vorbei und sehen es. Aber sie bringen es nicht mit meinem Namen in Verbindung, mit meiner Adresse etc. Und wenn jemand um mein Haus schleicht und sich alles genau ansieht, würde ich ihn schon genauer zur Rede stellen.

    Der Vergleich mit ELENA, den Krankenkassen, Finanzämtern etc hinkt meines Erachtens auch, denn sicherlich sind sicherliche mehr und problematischere Daten über mich gespeicher, aber sie sind nun mal eben *gespeichert* und nicht im Internet veröffentlicht. Und gerade das ist m.E. einfach eine neue Dimension in Sachen Datenschutz. Bislang haben wir uns immer nur um Datensammler und -speicherer gekümmert und gesorgt. Hier geht es aber um Datenveröffentlicher.

    Daher hinkt auch der Vergleich mit den Favoritenlisten z.B. bei Amazon. Wer meine Amazon-Bestell-Liste oder die daraus generierten Vorschlagslisten kennt, der kann mehr übe mich sagen als die meisten meiner freunde. Aber Amazon postet diese Vorschlagsluste nicht mit meiner Adresse referenziert im Internet. Auch mein Apotheker und mein Buchhändler wissen sehr persönliche Sachen über micht. Aber die posten das nicht im Internet.

    Schade und manchmal auch erschreckend finde ich, wie hier die Google-Kritiker abgewatscht und zum Teil auch abgewertet und ihre Gründe auch lächerlich gemacht werden. Wobei ich mich dann auch frage, warum muss ich überhaupt einen Grund liefern? Warum muss ich begründen, warum ich von Google in Ruhe gelassen werden will? Habe ich dazu kein recht? Ganz ohne Grund? Mein professor für Verfassungsrecht sagte mal, dass ein rechtschaffener Bürger nach Ableistung seiner Bürgerpflichten das recht hat, von seiner Regierung in Ruhe gelassen zu werden. Habe ich nicht auch einrecht darauf, von Google in Ruhe gelassen zu werden?

    Das grosse totschlagsargument der Google-Freunde “Ich hab nix dagegen und viele Leute schreiben noch ganz andere Sachen bei Facebook!” ist auch absolut ungültig. Ich kenne einge Leute, die nix dagegen haben, sich nackt auf ein Holzkreuz geschnallt den Hintern auspeitschen zu lassen. Aber nur weil der eine das mag kann das ja wohl nicht zur Handlungsmaxime für alle anderen werden.

    Daher ist auch das argument, dass mit einem behindern von Street View irgendwann bebilderte Immobilien-Annoncen nicht mehr möglich seinen, m.E. völlig aus der Luft gegriffen. jeder darf *sein eigenes* Haus inklusive Nacktbildern seiner Frau wenn er will im Internet veröffentlichen. ich kann ja mit *meinen* Bildern und Informtionen machen was ich will, aber nicht ein anderer. Und Google verkauft hier ungefragt Bilder meines Hauses und daher meiner Lebensumstände an alle Welt.

    Denn was mich auch ein bischen stört, ist auch die Tatsache, dass Google hier ganz ungeniert mit unseren Häusern Geld verdienen wird. Wenn mein lokaler Hofladen an meiner Hauswand ein Plakat anbringt, zahlt er mir selbstverständlich Geld dafür. ich denke nicht, dass Google auch nur einen Cent seiner über Street-View generierten Werbeinnahmen abtreten wird.

  24. Ich bin leider kein Jurist, aber mich erinnert dieses ganze Vorgehen von GSV doch an das was ich über das amerikanische Rechtssystem im Hinterkopf habe. Meines Wissens obliegt es dort dem Angeklagten zu beweisen, dass er unschuldig ist. In Deutschland muss der Ankläger beweisen, das der Angeklagte schuldig ist. Google schafft Tatsachen und jeder einzelne wird genötigt offenzulegen, dass er nicht noch mehr seiner Freiheit opfern möchte. Die Reihenfolge und der Agierende ist schlichtweg falsch. Die nun Reagierenden, im Zusammenschluss als Staat, müssten zuerst eine Rechtsprechung schaffen, dann dürfte ein Privatunternehmen entsprechend handeln.

  25. Ich sehe einen Unterschied zu Fotos von Häusern, die z.B. in Zeitungen u.ä. aus jorunalistischen Gründen veröffentlicht werden. Google hat ein ausschließlich unternehmerisches Interesse an Streetview und erwartet, die Fotos kostenfrei nutzen zu können um damit Gewinn zu erzielen. Also will ich für das Foto bezahlt werden oder zumindest gefragt werden, ob ich meine Rechte an meinem Haus kostenfrei abgebe.

  26. Hallo! Kann mir jemand (m/w) demfinitiv sagen, ob ich den Widerspruch auch als UNTERmieter einlegen kann oder habe ich dann keine entspr. rechtliche Handhabe??

    Danke!!

  27. 1. Neben dem Bild von meinem Haus wird Werbung eingeblendet, d. h. Google verdient Geld mit den Bildern. Für diese kommerzielle Nutzung sollte Google zahlen. Das ist ein erheblicher Unterschied zu einem Passanten, der mein Haus sieht oder gar fotografiert. Ganz abgesehen davon, dass ich die Art der Werbung nicht beeinflussen kann.
    2. Wer um sein Grundstück eine Mauer oder Hecke von 2m Höhe wachsen läßt, möchte nicht, dass jemand reinschaut. Wenn Google vom Autodach (2,5m) aus Aufnahmen macht, ignoriert sie diesen Willen. Streetview ist nicht Passantenblick
    3. Wenn in der Einfahrt der ambulante Pflegedienst parkt oder Rentokil, sollte dass nicht für die Allgemeinheit dokumentiert werden
    4. Die Sammlung der W-LAN-Daten zeigt, dass Google keinerlei Hemmungen hat. Demnächst schneiden Sie dann auch Gespräche in der U-Bahn mit, un d argumentieren damit, dass sie öffentlich geführt wurden.
    5. Das Geschäftsmodell von Google steht nach meiner Einschätzung eh auf der Kippe. ich wage die Prognose, dass es in zwei bis drei Jahren nicht mehr aktuell ist, weil nur noch Anfänger die Werbung klicken und Profis sie ignorieren oder blocken. Dann ist Google am Ende.

  28. Ich möchte meine Bedenken an merken. Es ist ja schon ein dreistes Stück das Googel gnädig die Einspruchsfrist verlängert und möglicherweise meinen Garten plus Haus dazu benutzt sein Einkommen zu steigern . Ohne meine Steuern und Vermögen wäre nichts zu fotografieren . Derzeit laufen massenhaft Telefonate von meinen Vertragpartnern ( zB. Versicherungen usw. )bei mir ein ob man mich weiterhin per Telefon beraten darf oder nicht . Das ganze basiert auf einem neuen Gesetz . Also Datenschutz/ Nutz ganz einfach gemacht . Wer was von mir will braucht meine Genehmigung .
    Nun aber meine Hauptbedenken : was ist mit einem Haus das ich erst in einigen Jahren erwerbe und wie greift dann die Einspruchsfrist ?. Möglicherweise hatte der jetzige Besitzer wegen hohem Alter und fehlender Interneterfahrung, gar kein Interesse Einspruch einzulegen .

  29. Hiermit möchte ich Widerspruch einlegen, 29.08.2010, dass das Haus [vom Administrator gekürzt] bei google.street veröffentlicht wird. Es soll unkenntlich gemacht werden.

    BUCHWALD

  30. Man sollte bedenken, dass auch Organisationen wie die CIA und NSA ein massives Interesse daran haben Streetview zu benutzen. Schließlich sind diese Bilder dann legal im Gegensatz zu den Bildern ihrer “geheimen” Satelliten.

  31. Durch Dienste wie Streetview entwickeln wir uns langsam aber sicher zu einer Nation von anonymen Spannern. Wenn ich früher etwas über Angestellte, Bewerber, Kollegen, Lehrer… erfahren wollte, mußte ich mich selbst auf den Weg machen und nachsehen und dabei Gefahr laufen “erwischt” zu werden. Diese Hemmschwelle hat die Privatsphäre des Einzelnen ganz gut geschützt. Wer “traut” sich schon mit einer Leiter anzurücken und über die Hecke und in die Fenster zu glotzen und dann auch noch Fotos zu machen. So ziemlich niemand, würd ich meinen. Im Internet kann man sich natürlich ganz anonym mal den einen oder anderen Blick gönnen. Keine schöne Entwicklung, wie ich finde.
    Außerdem mußte sich bisher “mein Nachbar” rechtfertigen, wenn er mit einer Leiter zum Spannen vor meinem Haus auftauchte, jetzt muß ich mich gegenüber google rechtfertigen, warum ich das nicht möchte. Ein bißchen verdreht, wie ich finde.

  32. Hallo,

    zum 01.11.2010 geht eine Immobilie in mein Eigentum über !
    Kaufvertrag, AV etc. alls erledigt.
    Bis zum 01.11.2010 ist aber die Widerspruchsfrist abgelaufen !
    Kann man vorsorglich Widerspruch einlegen ?

    Dirk

  33. Hat sich von euch schon mal jemand Gedanken gemacht, wie raffiniert Google die Menschen dazu zwingt Ihre Besitztümer zu offenbaren? Wenn ich mehrere Grundstücke oder Häuser besitze, muss ich für jedes einzelne Objekt Widerspruch einlegen. Das heißt, ich muss einer amerikanischen Privatfirma meine Immobilienbesitzverhältnisse offenlegen. Was geht es Google an, wie viele Häuser oder Grundstücke ich besitze? Was macht Google mit diesen Informationen? Ich finde es eine Frechheit, dass ich meine Finanzen, wenn auch nur zum Teil offenbaren muss.
    Aber vielleicht geht ja die Idee von Google noch weiter, ich hätte da schon ein paar Vorschläge:
    Wie wäre es mit Google Boat View? Dort könnte dann die ganze Welt meine Yacht bestaunen. Oder Google Horse View? Damit könnte man dann meine Araberzuchtpferde der Allgemeinheit zugänglich machen. Und last but not least:
    Google Money View! Da werden dann meine Bankkonten veröffentlicht mit Livestream damit auch alle Transfusionen von jedermann überwacht werden können.
    Ich möchte nur eines abschließend zum Thema Datenschutz sagen:
    Wenn die Leichtfertigen unter euch nichts zu verbergen haben, warum sperren sie dann die Klotür hinter sich ab?

  34. Auf einen ersten per mail am 18.4.2010 gesendeten Widerspruch habe ich bis heute noch keine Reaktion!!! Online-Einspruch wurde schon reagiert, aber Brief mit dem Code ist noch nicht da.
    Also erneuter Einspruch. Da auf meinem Grundstück von mir gefertigte Skulpturen stehen und ich Urheberrecht/Bildrecht besitze habe ich Google davon in Kenntnis gesetzt, dass eine unautorisierte Aufnahme gegen das Urheberrecht verstösst und gerichtlich verfolgt würde. Auf die Reaktion darf man gespannt sein.
    Nur so am Rande: eigentlich müsste Google vorgängig um Erlaubnis fragen ob fotografiert werden darf! Das Prozedere ist jedem Berufsfotografen und Model geläufig.

  35. Sehe ich ees richtig, wenn ich von meinem Computer aus widerspreche hat Google meinen Namen, meine Adresse, eine Hinweis auf meine Besitzverhältnisse und MEINE IP ADRESSE zusammen!
    Ist doch genial. Und jede Suchanfrage auf Google kann meiner Person zugeordnet werden ?!?!?!

  36. Google und Datenschutz!

    Beim Online-Wiedersruch kam sofort die Antwortmail. Der Versprochene Brief … Fehlanzeige!!!!!!!!!
    Dafür ein Werbebrief: “Neuigkeiten zu Street View”

    Ohne Worte —> Papierkorb oder Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung?

  37. Jeder der Einspruch einlegt und dessen Haus oder Grundstück dann nicht fotografiert, rausretuschiert oder ähnliches wird, sollte sich klar werden, daß dies eher erhötes Interess bei einigen neugierigen Zeitgenossen hervorrufen könnte, die sich die Stelle dann eben vorort ansehen wollen, was es da so Interessantes gibt, was jetzt nicht abgebildet werden soll.

  38. Jede Unkenntlichmachung erregt doch noch mehr Aufmerksamkeit als wie wenn ein Haus normal abgebildet wird und es sieht zudem auch noch shice aus. Ich verstehe es ned so ganz, und ich bin wirklich jemand der gegen den totalen Überwachungstaat ist.

  39. Sorry.. aber WIE BEHINDERT sich die deutschen wieder mal anstellen… guckt mal in jedem anderen land street view. NUR BEI UNS keine strasse ohne verpixelung, und aus welcher angst ? das man die fassade sieht ? geht mal auf sidewalk da kann man auch in einigen städten alles sehn aber da beschwert sich kein schwein. Für mich ist es wieder einmal die kleinkariertheit und wichtigtuerei der meisten. hauptsache dagegen.. naja

  40. Ist mir vollkommen egal, wenn ihr eure Daten freiwillig verbreitet. Ich stehe in keinem Telefonbuch, habe kein Handy (weil ich mir den Luxus leisten kann nicht erreichbar sein zu müssen) und möchte auch nicht daß mein Haus zu sehen ist. Abgesehen davon ist dort ein Gemälde an der Wand. Google hat dieses unerlaubt ohne meine Einwilligung weltweit veröffentlicht (private Fotos sind mir vollkommen egal – und auch legal). Nun verdiene ich mal nebenbei etwa 20000 Euro mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung gegen Google. Mal sehen, wieviele Leute noch Bilder an Ihren Fassaden haben…
    Das wird ein schöner Urlaub – Danke Goole, ich liebe euch 😉

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