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Sensible Daten landen auf der Straße

Vor kurzem habe ich geschrieben, dass Daten vin Inhaftierten in GB verschwunden sind, nun muss man in Deutschland das hier beim Stern zur Kenntnis nehmen:

Ein Dokument mit sensiblen Informationen aus der Jugendstrafanstalt Schifferstadt ist auf der Straße gelandet. Darin stehen nach stern.de-Recherchen die Namen von mehr als 150 Anwälten, ihren Mandanten sowie von Ermittlern. Die Anstaltsleitung räumt Versäumnisse ein, Anwälte sind entsetzt.

Man hat dort nicht nur mit einem einfachen Kalender alle Besuchsdaten verwaltet, sondern den dann auch noch auf der Strasse verloren. Wieder ein Hinweis, beim Datenschutz nicht nur an Computer und Werbefirmen zu denken. Vor diesem Hintergrund soll jeder selbst die aktuelle Aussage unseres Bundesinnenministers bewerten:

Sie (Anmerkung von mir: gemeint sind staatlich erhobene Daten) sind sicherer als die Daten, die im privaten, nicht-öffentlichen Bereich umlaufen. Sie sind auch sicherer als in anderen europäischen Ländern.

Der BMI und ich scheinen in verschiedenen Ländern zu leben.