Provider sollen Kunden umfassend ausgespäht haben

Aus den USA und Großbritannien gibt es Berichte, wonach Internetprovider das komplette Online-Verhalten hunderttausender Nutzer mit Hilfe von Werbekontroll- Software ausgeschnüffelt und detailreiche Profile angelegt haben. Am meisten Kunden waren laut der Washington Post bislang jenseits des Atlantiks betroffen. Dort sollen Zugangsanbieter mindestens 100.000 Surfer beziehungsweise sogar 10 Prozent der US-amerikanischen Netzpopulation ausgespäht haben. Die dazu genutzte Methode der “Deep Packet”-Inspektion zur Durchleuchtung des gesamten Internetverkehrs vergleichen Kritiker mit dem Abhören von Telefongesprächen durch einen Telekommunikationsanbieter. Die entsprechenden Provider weisen den Vorwurf grober Datenschutzverstöße von sich. Bei der Tiefenanalyse würden keine Details erhoben, die zu einer persönlichen Identifizierung der betroffenen Nutzer führten. (Quelle: Heise)

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2 Kommentare

  1. Ein Mensch schrieb:

    Ich sage nur Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Schade, dass diese Webseite nicht per https zu erreichen ist.

  2. jens.ferner schrieb:

    Schade, dass man als Webseitenbetreiber nicht einfach einrichten kann – ist ja auch ein nettes Geschäft für die Anbieter :( Speziell bei so sensiblen Angeboten wie der Kanzleiseite würde ich es gerne tun.

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