Kurz: Unsichere RFID-Ausweise

Heise weist darauf hin, dass zumindest in den USA nun darauf hingewiesen wird, dass RFID-basierte Ausweise unsicher sind:

Wie der Direktor der RSA Laboratories, Ari Juels, auf seiner Website erklärt, lassen sich die über eine Entfernung von bis zu 50 Metern per RFID auslesbaren Gen-2 EPCs (Electronic Product Codes) der Passport-Card-Chips ohne große Probleme heimlich abgreifen, klonen und für die Anfertigung von gefälschen ID-Karten nutzen.

Das ist letztlich weder was neues, noch überraschend – nur Politiker erklären einem, dass frei auslesbare Daten nicht kopiert bzw. geklont werden können. Aber auch die werden ja langsam von der Realität eingeholt, wie schon berichtet.

Weitere ähnliche Beiträge:

  1. Bochumer Kryptoforscher knacken RFID-basierten Funktüröffner für Autos und Gebäude
  2. Entwurf einer Empfehlung der EU-Kommission zu RFID-Einsatz veröffentlicht
  3. RFID als Streitfall

Einen Kommentar verfassen

Bitte beachten Sie: Kommentare auf dieser Seite werden moderiert, das heisst immer erst von einem Admin gelesen und dann ggfs. freigeschaltet. Dadurch wird es etwas dauern bis der Kommentar erscheint, beachten Sie bitte auch die Hinweise im Bereich "About".