Die Datenwoche im Datenschutz (KW46 2012)

Hier finden Sie einen subjektiv zusammengestellten Querschnitt zu Datenschutz-Themen dieser Woche (Do-not-track, IT-Gipfel, Cyber-Sicherheitslage, EU-Datenschutzrecht, Google Transparency Report, Online-Tracking, Datenschützer-Zunft, Cloud).

Sonntag, 11. November 2012

„Do not track” (…) Mit dem Verfahren sollen Nutzer in ihrem Browser einstellen können, ob ihre Webseitenbesuche von Tracking-Software (…) erfasst und ausgewertet werden darf. Die Technik (DNT) (…) [haben] alle großen Browser (…) bereits implementiert. (…) EU-Kommission setzt große Hoffnungen (…) [darin, die]  Kontrolle (…) in die Hände des Nutzers [zu] legen. Doch die Technik hat (…) Haken (…) [und] löst das eigentliche Problem nicht. Ausleuchtung von telemedicus.de…

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Montag, 12. November 2012

Digitaler Gipfel in Essen. Breitband-Internet, neue IP-Adressen, Telemedizin oder “Smart Grids” für die Energieversorgung – der siebte IT-Gipfel beschäftigt sich mit den zentralen Themen rund um die Digitalisierung der Gesellschaft. Mehr bei welt.de…

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Dienstag, 13. November 2012

IT-Gipfel: Deutschland ist sicher – auf bescheidenem Niveau. Die Spannbreite der Veranstaltungen vor dem IT-Gipfel reichte (…) über die Diskussion einer digitalen Charta für das Internet bis zu aktuellen Nachrichten zur Cyber-Sicherheitslage von Deutschland im Herbst 2012. (…) [Derzeit] ist jede 35. Website in Deutschland (1,15 Millionen wurden untersucht) mit Malware verseucht und für Besucher gefährlich. Außerdem nimmt der Identitätsdiebstahl rapide zu: über 370.000 Bundesbürger waren von ihm allein zwischen Mai und Juli 2012 betroffen. Die Zahl der deutschen Unternehmen, die durch Cyber-Spionage in die Bredouille geraten sind, soll sich im vierstelligen Bereich bewegen, der Schaden könnte bei 14 Milliarden Euro liegen. Alles etwas OT, aber schon von Interesse, hier geht es zum Bericht von heise.de…

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Mittwoch, 14. November 2012

“Ohnmacht der Verbraucher ist spürbar”. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner fordert in der F.A.Z. ein EU-Datenschutzrecht nach deutschen Standards. Bei einigen multinationalen Unternehmen gehöre „Intransparenz zum Geschäftsmodell“, beklagt die CSU-Politikerin vor Beginn des IT-Gipfels. Bericht bei FAZ.net…

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Google. Transparency Report: Government requests on the rise. We think it’s important to shine a light on how government actions could affect our users. When we first launched the Transparency Report in early 2010, there wasn’t much data out there about how governments sometimes hamper the free flow of information on the web. Wie sieht es inzwischen aus…

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Donnerstag, 15. November 2012

EU-Unternehmen ohne Verständnis für die Sorgen der Verbraucher in Bezug auf Online-Tracking. Neue Untersuchungsergebnisse von TRUSTe in Sachen Datenschutz zeigen, dass in ganz Europa Unternehmen intensives Online-Tracking betreiben. Die Verbraucher sind sich dessen bewusst und sie gehen davon aus, dass Websites erst ihre Erlaubnis einholen, bevor ihr Online-Verhalten festgehalten wird. Doch trotz der Einführung der EU-Cookie-Richtlinie im Mai 2011 holt nur eine Minderheit der Unternehmen die Einwilligung der Nutzer für das Ablegen von Cookies ein. Bericht bei wallstreet-online.de…

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Freitag, 16. November 2012

Datenschützer: Die überforderte Zunft. Vom vielleicht wichtigsten Beruf des 21. Jahrhunderts: Der Datenschutzbeauftragte hat entscheidende politische Funktionen. Leider kann er sie nicht wahrnehmen. Ein Appell an den Staat, seine Aufgabe ernst zu nehmen. Lobbyarbeit bei Faz.net…

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Samstag, 17. November 2012

Der EU-Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx hat klare Kriterien für den Zugriff auf Informationen in der Cloud durch Sicherheitsbehörden aus Drittstaaten eingefordert. Zugangsanfragen ausländischer Strafverfolger “werfen spezifische Datenschutzprobleme auf”. (…) [Es] müsse verhindert werden, dass die Garantien für die Sicherung der Privatsphäre der EU-Bürger dabei “bedeutend geschwächt oder ignoriert werden”. (…) Anbieter von Diensten zur Datenverarbeitung in Rechnerwolken seien in einigen Ländern gezwungen worden, (…) [Daten] an nationale Ermittler und Geheimdienste herauszugeben. (…) [Hustinx] verweist dabei (…) auf entsprechende Praktiken in den USA. Heise.de klärt auf…


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Beitrag veröffentlicht am 18. November 2012.

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