Mit Parkkrallen will das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen von März an landesweit die Autos säumiger Steuerzahler versehen. Dies gelte für alle Rückstände wie Einkommen-, Lohn-, Umsatz- oder Kraftfahrzeugsteuern, teilte das Ministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Datenschützer kritisieren diese Art der Pfändung hingegen als «Prangerwirkung».
«Das riesen Monstrum ist für jeden sichtbar am Reifen angebracht. Zusätzlich klebt ein Pfändungssiegel an der Scheibe», sagte die Sprecherin der Landesdatenschutzbeauftragten, Bettina Gayk. Aus Datenschutzgründen sei dies zwar bedenklich, aber «der Datenschutz ist eben nicht absolut. Diese Art von Pfändung ist möglich, wenn ein entsprechendes Gesetz das ausdrücklich erlaubt», sagte Gayk. (Quelle: AN-Online)
Im Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität erhält die baden-württembergische Polizei wesentlich mehr Befugnisse. So wird die Videoüberwachung im neuen Polizeirecht von diesem Sommer an ausgeweitet. Gefilmt werden dürfen dann nicht mehr nur Kriminalitätsschwerpunkte, sondern alle Menschen, die Volksfeste und große Stadien besuchen. Die Daten dürfen allerdings nicht länger als vier Wochen gespeichert werden. Um schwere Straftaten zu verhindern, dürfen mit richterlicher Genehmigung auch Telefonverbindungsdaten von Verdächtigen erhoben werden. Die Pläne für einen Video-Atlas mit Aufschaltung auf private Videoüberwachungsanlagen sind vorerst vom Tisch.
In meinem Vortrag vor kurzem habe ich auch die DNA Datenbank des BKA angesprochen und sorgte für Erstaunen als ich darlegte, dass hier mitnichten nur Kapitalverbrecher erfasst sind, sondern laut Spiegel-Infos Anfang 2007 etwa 1400 Datensätze wegen des Straftatbestandes der “Beleidigung” erfasst wurden. Heute sehe ich, dass das BKA dazu aktuelle Daten veröffentlicht hat, die ich kurz vorstellen möchte, im Detail
Die Bedrohungen der Informationstechnik sind seit der Veröffentlichung des ersten Lageberichts zur IT-Sicherheit in Deutschland im Jahr 2005 unvermindert angestiegen. Die verstärkte berufliche und private Abhängigkeit von moderner Kommunikationstechnik bringt eine Erhöhung der IT-Risiken mit sich.
Pressemitteilung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 27.2.2008:
Die EU-Kommission hat einen Entwurf für eine Empfehlung zum Umgang mit RFID-Chips (Radio Frequency Identification) zur Kommentierung veröffentlicht. Dies berichtet ORF Futurezone.
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein Truecrypt-Update (bereits vor 10 Tagen) erschienen – die Version ist nun 5.0a. Hintergrund sind viele kleinere Fehler, aber auch ein Fehler in der Disk-Verschlüsselung der zu Fehlern bei der Verschlüsselung ganzer Festplatten geführt hat. Nun sollte alles rund laufen, die aktuelle Version für Windows und Linux füge ich (samt Sprachdatei) diesem Artikel bei, die Downloads gibt es originär natürlich auch unter http://www.truecrypt.org/. Ein Update wird dringend angeraten.